Aidswaisen, missbrauchte oder vernachlässigte Kinder: Sie alle finden eine neue Heimat im Kinderdorf von „Hope and Light“.

Kindern Zukunft schenken!

30.08.2016 • Aktuelles, Landkreis Rosenheim, Nachrichten

Rosenheimer Ehepaar Katharina und Horst Stuiber engagiert sich für „Hope and Light“-Projekt in Südafrika

Sie sehen zauberhaft aus, die kleinen gehäkelten Schühchen, sorgsam und mit viel Liebe zum Detail von Katharina Stuiber in Handarbeit gefertigt. Diese kleinen Kunstwerke und andere handgemachte Söckchen verkauft sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Horst auf unzähligen Flohmärkten in der Region und unterstützt mit dem Reinerlös das Hilfsprojekt des gemeinnützigen Vereins „Hope and Light“ in Sir Lowry´s Pass in Südafrika.

„Nachdem ich in Rente gegangen bin, wollten wir uns gemeinsam nochmals für eine gute Sache engagieren und damit an die Gesellschaft einen Teil des Glückes, das uns wiederfahren ist, zurückgeben“, erzählt Horst Stuiber in der Rückschau. Die beiden recherchierten im Vorfeld nach wohltätigen Projekten, mit denen sie sich identifizieren und auch sicher gehen konnten, das die Spenden direkt bei den Hilfsbedürftigen ankommen. Dabei stießen sie auf die 2003 von Barbara Tofaute gegründete Organisation „Hope and Light– Community Welfare“.

Sie unterstützt in Südafrika notleidende Kinder und schafft durch Kindergarten- und Schulpatenschaften Ausbildungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven.

„Im Jahr 2012 reisten wir zum ersten Mal nach Sir Lowry´s Pass und überzeugten uns persönlich von der vorbildhaften Arbeit der Mitarbeiter vor Ort in Kinderdorf, Schule und Kindergarten. „Wir waren begeistert vom Konzept und der liebevollen Betreuung der Kinder und Jugendlichen. Hier werden die jungen Menschen stark gemacht, Armut und Benachteiligung zu überwinden und den Weg in ein eigenständiges, mündiges Leben zu finden“, so Katharina und Horst Stuiber.

Seitdem reisen die beiden Rosenheimer jedes Jahr nach Südafrika, jedesmal mit Spenden im Gepäck. Ein Teil ist der Erlös aus den vielen Flohmarktverkäufen mit den Handarbeiten von Katharina Stuiber. Dazu kommen aber auch noch Spenden von Bekannten, Privatleuten oder Vereinen, die den unglaublichen Einsatz des Ehepaares Stuiber würdigen und unterstützen wollen. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die wir von allen Seiten bekommen. Das fängt an bei der tatkräftigen Hilfe meiner Cousine Erika Huber beim Häkeln. Und es geht weiter mit vielen Zuwendungen hilfsbereiter Menschen. Von 20 Euro einer Nachbarin bis hin zum Erlös einer Verkaufsaktion der Katholischen Frauengemeinschaft Lauterbach. Das Geld fließt ohne Abzüge oder Verwaltungskosten direkt in das Projekt in Sir Lowry´s Pass.

Bei ihren jährlichen Aufenthalten werden von dem gesammelten Erlös vor Ort dann dringend benötigte Anschaffungen für die Einrichtung gemacht, etwa Klassenzimmerausstattungen und vieles mehr. Besonders große Freude bereiten nicht nur Katharina und Horst Stuiber, sondern auch den südafrikanischen Kindern, auch die regelmäßigen gemeinsamen Aktivitäten. Bei jedem Besuch unternehmen die Stuibers mit den Kindern etwas: So war man schon gemeinsam im Zoo, unternahm Ausflüge ans Meer oder auf ein Piratenschiff. „Das Lächeln eines Kindes, das früher misshandelt und vernachlässigt wurde oder elternlos ist, das ist wirklich ein großes Geschenk. Und es macht uns immer wieder deutlich, dass der manchmal anstrengende Einsatz oder das Tingeln über die Flohmärkte nicht umsonst sind!“, so Horst Stuiber.
Die zauberhaften Strick- und Häkelproduke von Katharina Stuiber gibt es übrigens auch in Geschäften der Region zu kaufen: Unter anderem bei Buchecker-Optik, in der Rosen-Apotheke, bei Schuh Reindl, in der Vinothek Hacker sowie bei Auto Eder in Kolbermoor und bei uns im echo-Büro.

Ausführliche Informationen über „Hope and Light“ gibt es im Internet unter www.hopeandlight.co.za ff

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