Bürgermeisterin Dr. Beate Burkl lobte den Stadtjugendring für seine Arbeit.

„Kaderschmiede“

04.04.2017 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

55 Jahre Stadtjugendring Rosenheim – Bürgermeisterin gratuliert Stadtjugendring   auf der Frühjahrsvollversammlung

Als eine „Kaderschmiede Rosenheims“ würdigte die Dritte Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim, Dr. Beate Burkl, den Stadtjugendring (SJR) auf dessen Frühjahrsvollversammlung. Der SJR sei seit 55 Jahren ein Ort der gelebten Demokratie und des guten Miteinanders.
Das erste Mal als Vorsitzender berichtete Abuzar Erdogan über aktuelle Themen der Rosenheimer Jugendarbeit. Er hob dabei den Einsatz des SJRs für die Beteiligung junger Menschen hervor.

„Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, junge Menschen an demokratischen Prozessen verstärkt zu beteiligen“. Erdogan lobte zudem die Solidarität und den Einsatz der hauptamtlichen Mitarbeiter, die gerade in Zeiten personeller Engpässe besonderes Engagement gezeigt hätten.

Ein weiterer Dank galt auch der GRWS und den Stadträten, die es möglich gemacht hatten, dass in der Endorfer Au ein neuer Jugendtreff gebaut wurde, der „von vielen Jugendlichen als Stadtteilzentrum und Ort der Freizeitgestaltung genutzt wird“, so SJR-Vorstandsmitglied Andi Weiß.

Die Zukunft des SJR steht im Zeichen der Inklusion. Inklusionsbeauftragter und Sachgebietsleiter Markus Bundil stellte das sogenannte „Inklusionslogo“ vor. Ziel ist es, Verbänden und Einrichtungen, die Menschen mit Handicap beim Zugang zu Aktionen oder zur Mitarbeit im Jugendverband behilflich sind und Barrieren abbauen, das Logo zu verleihen. „Wir wollen dazu beitragen, dass wir irgendwann in einer barrierefreien Gesellschaft leben, da muss die Jugendarbeit vorangehen“, so Bundil. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der Auftritt des 19-jährigen Jaser, der im Wohnheim des SJR für junge Flüchtlinge lebt und darüber berichtete. Jaser kommt aus Afghanistan und fängt bald eine Ausbildung im Bereich Kfz-Reparatur an. Auf Deutsch berichtet Jaser über sein neues Zuhause, das Jugendwohnhaus, wo er mit 20 weiteren jungen Männern aus verschiedenen Herkunftsländern lebt. Neben der alltäglichen Schulbildung oder Berufsausbildung unternehmen die jungen Männer Ski-Ausflüge, kochen gemeinsam oder gehen gemeinsam Zelten.

Mit einem Umtrunk im Turmcafé anlässlich des 55-jährigen Bestehens beendete Abuzar Erdogan die Vollversammlung mit einem Dank an seine Vorstandskollegen und an die Delegierten.

 

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