„Jüdisches Leben in Rosenheim“

27.09.2016 • Aktuelles, Kurznachrichten

Stadtführung am Sonntag, 16. Oktober

Eine Stadtführung zum Thema „Jüdisches Leben in Rosenheim“, von und mit Maria Wolfarth veranstaltet attac Rosenheim am Sonntag, 16. Oktober. Treffpunkt 16.30 Uhr vor dem Lokschuppen Rosenheim.

Sie beschäftigt sich unter anderem mit Fragen wie: Ab wann gab es jüdisches Leben in der Region? Wie und wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Welche Schicksale gab es vor und unter dem NS-Regime in Rosenheim?

Die ältesten verbürgten Nachrichten über jüdische Siedler stammen aus dem 10. Jahrhundert. Die Führung gibt einen kurzen Überblick über die weitere Entwicklung im Mittelalter, bis hin zu den ersten Neuansiedlungen Ende des 19. Jahrhunderts. Um nur einige Namen zu nennen: Die Familien Kohn, Fichtmann oder Rosalie Obernreit werden uns am Max-Josefs-Platz begegnen, andere Familien, wie die Westheimers oder die Fischers, waren am Ludwigsplatz beheimatet.

Tagebuch Elisabeth Block

Das bewegende Tagebuch von Elisabeth Block sowie ein in Rosenheim weitgehend unbekanntes Camp, das nach 1946 überlebende Waisenkinder des Holocaust beherbergte, sind weitere Themen.

Die Führung ist kostenlos, Spenden sind willkommen.

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