Willi Stadler, Agentur für Arbeit, Armin Feuersinger, Leiter Jobcenter Stadt Rosenheim, Dr. Nicole Cujai, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rosenheim und der Trägerversammlung des Jobcenter Stadt Rosenheim, Bürgermeister Anton Heindl, Dr. Renata Häublein, Geschäftsstellenleiterin Grundsicherung der Regionaldirektion Bayern, Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl, Christian Meixner, Amtsleiter Sozial-, Wohnungs-, Versicherungs- und Grundsicherungsamt Stadt Rosenheim und Michael Keneder, Dezernent Jugend, Soziales, Schule, Kultur und Sport (von links). Foto: cs

Jobcenter Rosenheim neu am Mühlbachbogen

25.06.2014 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Hell und freundlich präsentiert sich das neue Jobcenter der Stadt Rosenheim am Mühlbachbogen 3. Abgestimmt auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter und Kunden wurde das moderne Dienstgebäude in Absprache mit der Eigentümerin GRWS errichtet.
Auf 1235 Quadratmetern Grundfläche befinden sich auf drei Etagen 48 nach Sicherheitsgesichtspunkten ausgestattete Büroräume, ein Sitzungssaal, Besprechungsräume sowie Sanitäreinrichtungen und Mitarbeiterküchen. Ein stets mit Fachkräften besetzter Informationscounter im Erdgeschoss ermöglicht es, Erstbesucher schnell und zielgerichtet an die Mitarbeiter weiterzuleiten. Das gesamte Gebäude ist barrierefrei und auf dem Stand moderner Gebäudetechnik errichtet. „Der Umzug wurde aufgrund der Raumnot in der Reichenbachstraße notwendig“, so Armin Feuersinger, Leiter des Jobcenter Rosenheim Stadt bei der offiziellen Vorstellung der Räumlichkeiten. Unter den Gästen waren neben Vertretern der Stadt auch Dr. Renata Häublein, Geschäftsleiterin Grundsicherung der Regionaldirektion Bayern, die nicht nur die kundenfreundliche Atmosphäre des Jobcenters würdigte, sondern auch die Leistung der Mitarbeiter. „Die erste Baustelle ist beseitigt – doch es gibt viele Themen in der Grundsicherung: In Bayern benötigen 429 000 Menschen Hartz IV – darunter viele Alleinerziehende, Menschen über 50, Schwerbehinderte und Menschen, deren Geld trotz Arbeit nicht ausreicht“. Das Jobcenter Rosenheim Stadt betreute im Mai 1865 Bedarfsgemeinschaften mit 3497 Personen. In diesem Zeitraum waren 1723 Personen aus dem Stadtgebiet Rosenheim arbeitslos gemeldet, davon 1071 Bürger, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II erhalten beziehungsweise beantragen.
„Eine besondere Herausforderung für unsere Mitarbeiter ist die stete Zunahme von Nationalitäten. Im Mai wurden Anträge von Menschen aus 22 Nationen angenommen“, so Feuersinger. Insgesamt kümmern sich 48 Mitarbeiter, davon 15 in Teilzeit, um Erstantragsstellung und Leistungsgewährung, Unterhaltseinforderungen und Arbeitsvermittlung, Umschulung und Weiterbildung, der Bedarfsempfänger zu bearbeiten. „Unser Ziel ist es, die Hilfsbedürftigkeit zu beseitigen“, erklärte Manfred Jungwirth, Teamleiter Leistung des Jobcenter Stadt Rosenheim, beim Presserundgang durch das Gebäude. Insgesamt werden in Rosenheim Stadt rund 7,5 Millionen Euro für den Lebensunterhalt der Grundsicherungsbezieher aufgewendet. cs

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