„Von jedem Menschen bleibt etwas“

23.04.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

Themenmonat „altersgrenzenlos“

Die Rosenheimer Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Dekanin Hanna Wirth eröffnen am 28. April um 18 Uhr gemeinsam den Themenmonat „altersgrenzenlos“ und die Ausstellung „was bleibt.“ in der Rosenheimer Stadtbibliothek. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung von der bekannten südbayerischen Saitenmusik „Die Hopfenstraßler“.

„altersgrenzenlos“ ist eine Gemeinschaftsinitiative, die vom Evangelisch-Lutherischen Dekanat Rosenheim initiiert und von insgesamt 13 Partnerorganisationen getragen wird. Gemeinsam haben die Partner für den ganzen Monat Mai über 30 Veranstaltungen zum Thema „Altern in Familie und Gesellschaft“ organisiert.
Die Themen „Wohnen im Alter“, „Erben und Vererben“, „Vorsorgevollmacht“, „Pflege“, „Altersarmut“ und vieles mehr werden in unterschiedlichsten Formate an den unterschiedlichsten Orten thematisiert und machen das Programm abwechslungsreich. Neben dem klassischen Vortrag wurde eine Angebotsvielfalt, die von A wie Ausstellung über D wie Diskussion, Filmgespräch, Gottesdienste, Kinderkino, Lesungen, Tanzen, Singen, Wohnraumberatung bis Z wie Zuhören, geht, zusammengestellt. Informationen zu allen Veranstaltungen finden sich unter www.altersgrenzenlos.de.
Unter anderem wird in der Stadtbibliothek Rosenheim (während der Öffnungszeiten) die Ausstellung „Was bleibt.“ vom 29. April bis 1. Juni präsentiert. Darin beschreiben Menschen, welche Schätze ihres Lebens sie weitergeben möchten. Leitmotiv sind unterschiedlich gefüllte Schatzkästchen. „Von jedem Menschen bleibt etwas, das er hinterlässt.“, erläutert Dekanin Hanna Wirth.

Im Hinblick auf dem Titel der Ausstellung betont sie: „Es kommt auf den Punkt an.“. Der Titel „Was bleibt.“ sei keine Frage, sondern eine Aussage. „Menschen geben – oft unbewusst – Erfahrungen und Erinnerungen weiter. Ihre ideellen und materiellen Werte können weiter wirken.“ Die Ausstellung ermutigt die Besucher, über die eigene Endlichkeit nachzudenken. Die Kirche kann bei solchen existentiellen Fragen und Gedanken mit Seelsorge und konkreten Angeboten ein wichtiges Gegenüber sein.

Zur Ausstellung kann eine umfangreiche Broschüre kostenlos bestellt werden. Sie enthält auch Informationen zu „Weitergeben.Schenken.Stiften. Vererben“ – wie der Untertitel der Ausstellung lautet. „Gott sei Dank haben die früheren Generationen uns großartige Errungenschaften vererbt, die unser Leben heute leichter, freier und sicherer machen.“, schreibt der Präsident des Diakonischen Werkes Bayern, Michael Bammessel, im Vorwort zur Broschüre. Wer auf das zurückblicke, was ihm selbst im Leben geschenkt wurde, sei selber vor die Frage gestellt: „Was will ich an die nächste Generation weitergeben?“.
Die Gemeinschaftsinitiative wird gebildet vom Evangelisch -Lutherischen Dekanat und der Kirchengemeinde, der Caritas und dem Diakonischen Werk, der KASA und dem Betreuungsverein, dem Jacobus Hospizverein und der Nachbarschaftshilfe, dem Evangelischen Bildungswerk und dem Bildungswerk Rosenheim sowie der Ökumenischen Notfallseelsorge. Der Eintritt zur Ausstellung und zu den Veranstaltungen ist frei. Für Auskünfte steht Helmut Franke unter der Telefonnummer 0 80 31/2 34 05 26 und info@dekanat-rosenheim.de zur Verfügung.

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