Hubert Kamml, Sprecher des Vorstands der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG, freut sich über die weltweite Auszeichnung für den Genossenschaftsgedanken.

Hohe Auszeichnung durch die UNESCO

10.01.2017 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Die Genossenschaftsidee ist Kulturerbe der Menschheit „Einer für alle – alle für Einen“

Die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft wurde dieses Jahr mit der „Genossenschaftsidee“ in die „Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ bei der UNESCO aufgenommen. Das ist eine hohe Auszeichnung und ein Vertrauensbeweis für die Genossenschaftsidee weltweit.

Die UNESCO begründete ihre Wahl damit, dass die Genossenschaft eine für alle offenstehende Form der gesellschaftlichen Selbstorganisation und ein Modell der kooperativen Selbsthilfe und Selbstverantwortung sei. Das Konzept fördere die soziale, kulturelle und ökonomische Beteiligung, indem Mitglieder durch den Erwerb von Genossenschaftsanteilen auch zu Miteigentümern würden. Weltweit gebe es etwa 800 Millionen Genossenschaftsmitglieder in mehr als 100 Ländern, davon allein 21 Millionen in der Bundesrepublik.

„Gerade konnten wir, die Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG, unser 125-jähriges Bestehen feiern. Wir sind sehr dankbar und stolz, dass der genossenschaftliche Grundgedanke unserer Gründerväter Hermann-Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen, als erster deutscher Beitrag, auf diese Weise eine so hohe Würdigung erhalten hat“, so Hubert Kamml, Sprecher des Vorstands der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG.

Related Posts

Comments are closed.

« »