Melina Kühbandner, Zweite von links, neben ihrer Lehrerin Christine Sedlmeier wird vom Vorsitzenden Peter Rutz (rechts) und Schulleiter Gottfried Hartl (links) der Leonhard-Grötsch-Musikpreis verliehen.

In höchsten Tönen

21.05.2019 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

Höchste Auszeichnung an der Musikschule Rosenheim

Zu einem Konzert der Talentförderklasse mit Preisverleihung hatte die Musikschule Rosenheim in den Hans-Fischer-Saal im Künstlerhof geladen.
Dabei handelte es ich um eine Auszeichnung, die im Andenken an den großen Musikschulreformer Leonhard Grötsch herausragenden Schülerpersönlichkeiten an der Musikschule Rosenheim verliehen wird. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wird zu gleichen Teilen aus einem Nachlassfond von Emilie Grötsch und der Sparkassenstiftung Zukunft finanziert. Der Preis wurde bisher erst dreimal verliehen. Dieses Jahr fiel die Wahl auf die 17-jährige Blockflötistin Melina Kühbandner.
In seiner Laudatio beschrieb Schulleiter Gottfried Hartl ihre bereits 14 Jahre andauernde vorbildliche Laufbahn durch die Musikschule. Mit drei Jahren besuchte sie die Musikspielwiese, mit vier und fünf Jahren absolvierte sie die Musikalische Früherziehung, um mit sechs Jahren Blockflöte zu lernen, der sie bis heute treu geblieben ist. Zahlreiche Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regional-, Landes- und Bundesebene, unzählige Auftritte mit dem Blockflötenensemble und dem Irish Folk Ensemble, vier Jahre Mitglied der Talentförderklasse, Leistungszeichen „goldene Stimmgabel“ des Verband Bayerischer Musikschulen, Ausbilderin für den Flötennachwuchs beim Spielmannszug Stephanskirchen legen Zeugnis ab für ihr außergewöhnliches Engagement.
Wortgewandt und sympathisch bedankte sich Melina Kühbandner bei ihren Wegbegleitern, besonders bei ihrer langjährigen Blockflötenlehrerin Christine Sedlmeier und unterstrich mit dem Vortrag Antonio Vivaldis Konzert in G-Dur ihre künstlerische und musikalische Reife.

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