Landrat Wolfgang Berthaler und Flintsbachs Erster Bürgermeister Stefan Lederwascher probieren das mit zweckgebundenen Spendengeldern finanzierte Therapierad, mit dem ältere Menschen mit Handicap unter fachlicher Mithilfe aktiv Sport treiben können.

„Zu Hause daheim im Inntal“

16.05.2017 • Aktuelles, Landkreis Rosenheim, Nachrichten

Auftakt der bayernweiten Aktionswoche im Mehrgenerationenhaus Flintsbach

Mit dem Expertentag „Zu Hause daheim im Inntal“ beteiligte sich das Landratsamt Rosenheim, gemeinsam mit dem Träger des Mehrgenerationenhauses Flintsbach, dem Christlichen Sozialwerk Degerndorf – Brannenburg – Flintsbach e.V. (CSW) an der bayernweiten Aktionswoche „zu Hause daheim“.

Begrüßt von Flintsbachs Erstem Bürgermeister Stefan Lederwascher fanden sich neben Landrat Wolfgang Berthaler sämtliche Inntalbürgermeister, Landtagsabgeordnete, Bezirksräte, weitere Kommunalpolitiker, Vertreter der Sozialwerke, der Caritas, sonstiger Sozialeinrichtungen und sozial tätige Personen, als geladene Gäste ein. Im Kern ging es um die Herausarbeitung des Themas „selbstbestimmt alt werden und das am besten zu Hause. Ein Wunsch, den viele Bürgerinnen und Bürger gemeinsam haben.

Hierzu äußerte sich der Landrat in einer programmatischen Grundsatzrede. Die Option, im Alter in seinem gewohnten Umfeld möglichst lange selbstbestimmt leben zu können, stellte er als zentrale Lebensqualität dar.

Im Rahmen des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts beschäftigt sich der Landkreis seit vielen Jahren damit, Angebote zu schaffen um diesen Wunsch zu erfüllen. Wörtlich meinte Landrat Berthaler: „Ein Beispiel dafür, wie kommunale Verantwortung, die Qualität eines professionellen Trägers und ehrenamtliches Engagement von Bürgern auf beste Weise verbunden werden, ist das Mehrgenerationenhaus Flintsbach“.

Jürgen Laupheimer zuständig für die Sozialplanung des Landkreises Rosenheim stellte anschließend das Seniorenpolitische Gesamtkonzept, besonders im Bezug zu den Kommunen vor. Wie die praktische Umsetzung aussehen kann, erläuterten die geschäftsführende Pflegedienstleiterin des CSW Monika Kaiser-Fehling und die Assistentin der Geschäftsleitung Evi Faltner. Beide gingen auf die Bedeutung der Tagespflege, ambulanter Pflegedienst, Tagescafé, Bürgermobil, niederschwellige Einstiegsangebote und Senioren-Rehasport ein.

Die Herausforderung, dass ältere Menschen, auch mit Handicap, möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, wirft viele Fragen nach Wohnberatung auf. So hat der Landkreis beim Expertentag auch sein Wohnberatungsmodell vorgestellt. Brigitte Neumaier von der Fachstelle Wohnberatung ist seit Mai tätig und kann kontaktiert werden. Die Veranstaltung zeigte vielfältige Umsetzungsmöglichkeiten und kreative Ansätze im Bereich der Seniorenpolitik. Die Politiker und im Sozialbereich tätigen Personen lobten beim Empfang zum Ende der Fachvorträge übereinstimmend die Veranstaltung aus der man „viel Brauchbares mitnehmen konnte“.

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