Stolzer Rosenheimer auf dem Podest: Nico Paufler ist U23-Weltmeister.

Großer Erfolg bei der Wildwasser-Weltmeisterschaft

16.08.2017 • Aktuelles, Sport

Nico Paufler ist U23-Doppelweltmeister und Maria Weber holt Bronze im Team

Der diesjährige Saisonhöhepunkt der Kanuten des KKR war die WildwasserWeltmeisterschaft der Junioren und U23 auf der Mur in der Steiermark. Für Rosenheim und Deutschland starteten Nico Paufler, der dieses Jahr bereits Europameister bei den Senioren werden konnte, und Maria Weber. Die 18 Minuten lange Klassik-Strecke forderte von den Kanuten absolutes Können und ein hohes Maß an Kondition und Kraft. Denn die Mur führte nach den starken Regenfällen sehr viel Wasser.

Nico Paufler, der Rosenheimer Kunststoffstudent, bewies einmal mehr durch seinen Trainingsfleiß die Konkurrenz aus 19 Nationen zu beherrschen. Er wurde souverän vor zwei seiner Team-Kollegen U23-Weltmeister. Durch die sensationelle Leistung des deutschen Teams mit den Plätzen eins bis drei war die Hoffnung auf den zweiten Titel im Teamrennen natürlich riesig. Die Nerven der drei Deutschen hielten stand und sie holten vor den Mannschaften aus Italien und Slowenien die zweite Goldmedaille für Nico. Im Sprintrennen schaffte er leider nicht den Sprung unter die besten 15 Fahrer, schaffte es aber sich für die Mannschaft zu qualifizieren. Die Strecke verlief durch die malerische Altstadt von Murau und war von hohen Wellen gekennzeichnet. Im Teamrennen steigerte sich Paufler enorm und so konnten sich die deutschen Jungs mit dem dritten Platz eine weitere Medaille sichern.
Die zweite Teilnehmerin vom KKR, Maria Weber, fuhr auf der Klassik-Distanz in ihrem ersten Jahr bei den Juniorinnen auf dem schwierigen und harten Kurs ein beherztes Rennen und erkämpfte sich den 14. Platz.

Allerdings ist auch bei den Mädchen die Leistungsdichte in Deutschland sehr hoch und sie schaffte nicht den Sprung ins Team.

Traum erfüllt

Deshalb wollte Maria Weber, die gerade eine Lehre zur Raumausstatterin absolviert, sich unbedingt im Sprint für das Finale der besten zwölf und für das deutsche Sprintteam qualifizieren. Sie kämpfte beherzt um jeden Zentimeter und erreichte in den Vorläufen den 11. Platz. Das bedeutete die Finalqualifikation und sie war Teil des deutschen Sprintteams rund um Verena Sülzer und Lisa Köstle aus Inzell. Am Tag darauf konnten sich die drei Mädchen ihren großen Traum der WM-Medaille erfüllen. Sie erreichten im stark umkämpften Feld den dritten Platz und damit die Bronzemedaille.

Mit diesen Leistungen konnte der Kajak-Klub Rosenheim seine Erfolgsgeschichte auf internationalem Parkett nun erfolgreich weiterführen.

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