Grandios und beklemmend

02.10.2018 • Aktuelles, Kultur

Unter der szenischen Leitung von Daniel Burton hat das Ensemble der Theaterinsel Maxim Gorkis „Nachtasyl“ erarbeitet. Die Premiere ist am Samstag, 6. Oktober, um 20 Uhr in der Theaterinsel Rosenheim.
Mit seinem grandiosen und ebenso beklemmenden Drama „Nachtasyl“ nimmt Maxim Gorki den Zuschauer mit an den Rand der Gesellschaft, zu einer Gruppe Gestrandeten und Verlorenen.
Denn hier gehört die Bühne nicht mehr den Privilegierten, sondern den Gedemütigten, den im Leben Gescheiterten. Ihr Platz ist das Nachtasyl, ein Elendsquartier, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.

In diese Welt des Elends kommt ein Pilger oder Wanderer namens „Luka“. Seine Anwesenheit und seine weisen Gedanken führen dazu, dass die bis dahin statisch vor sich hinlebende triste Gemeinschaft sich unwiderruflich anfängt zu verändern. Nur bringt Veränderung nicht immer Gutes, aber ohne sie kann es nicht besser werden.
Die Intention des Regisseurs Daniel Burton ist es, den Zuschauern zu zeigen, wie wichtig die Achtsamkeit und das Miteinander zwischen den Menschen ist. In einer Zeit, in der Flucht und Heimatlosigkeit erneut ein starkes Thema ist.
Weitere Vorstellungstermine sind: Samstag, 13. Oktober; Sonntag, 14. Oktober; Sonntag, 21. Oktober; Freitag, 26. Oktober; Samstag, 27. Oktober; Sonntag, 28. Oktober; Mittwoch, 31. Oktober; Freitag, 2. November; Samstag, 3. November; Sonntag, 4. November, Donnerstag, 8. November; Freitag, 9. November; Samstag, 10. November.
Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag ist Vorstellungsbeginn um 20 Uhr, Sonntag um 17 Uhr.

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