Glücksspiel – der Reiz des Gewinnens!

23.12.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

Wenn das Spiel zur Sucht wird, kann die Fachambulanz für Suchterkrankungen helfen

Die Fachambulanz der Diakonie Rosenheim bietet Personen, die ein Glücksspielproblem haben sowie Angehörigen ein Hilfs- und Unterstützungsangebot vor Ort. Gemeinsam mit dem Betroffenen werden Lösungen gesucht und auch die Möglichkeit der Behandlung durch ambulante Therapie geboten.
Glücksspielsucht ist eine Krankheit, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannt ist – allein in Bayern gibt es laut der Landesstelle Glücksspielsucht (LSG) und der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DSH) rund 33 000 pathologische Glücksspieler (bundesweit 180 000), 35 000 weitere Personen zeigen ein problematisches Spielverhalten (bundesweit 326 000). Oftmals wirkt sich die Glücksspielsucht auf die gesamte Lebenswelt des Betroffenen aus – mit zum Teil dramatischen Folgen: finanzieller Ruin, Verlust der Familie, Freunde oder dem Arbeitsplatz. Doch nicht nur Glücksspieler selbst leiden, auch die Angehörigen sind oft massiv von den Auswirkungen der Sucht betroffen und benötigen Hilfe. Hier setzt die Fachstelle Glücksspielsucht an, die seit 2010 an die Fachambulanz für Suchterkrankungen der Diakonie Rosenheim angegliedert ist. Sowohl Betroffene als auch Angehörige können bei ihr Hilfe erhalten. Das Angebot der ambulanten Therapie ermöglicht Glücksspielern direkte Hilfe vor Ort, sodass der berufliche Alltag parallel erhalten werden kann. Der erste Schritt ist, das kritische Verhalten und den problematischen Umgang mit Geld einzusehen sowie die Bereitschaft, sich mit sich selbst auseinander zu setzen und eine Verbesserung seines Verhaltens anzustreben.

Wer sich zum Thema informieren möchte oder Beratung sucht, kann sich gerne unverbindlich und vertraulich in der Fachambulanz für Suchterkrankungen melden:
Ansprechpartner ist Christiane Metz, diaLog – Kufsteiner Straße 55, 83022 Rosenheim, Telefon 0 80 31/35 62 80; Fax 0 80 31/3 56 28 16, E-Mail christiane.metz@sd-obb.de oder fachambulanz@sd-obb.de.

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