Gesundheitsgefährdend für die Tiere

20.02.2018 • Aktuelles, Kurznachrichten

Rund um die städtischen Mangfallbrücken oder am Werkskanal ist es immer wieder zu beobachten, dass gut gemeint nicht immer gut ist. Regelmäßig werden dort Enten, Schwäne und Tauben gefüttert. Dass das für diese Tiere gesundheitsgefährdend ist, wissen leider die Wenigsten.
In Speiseresten enthaltenes Salz aber auch Gewürze, verursachen bei Wildtieren Durchfall und Koliken. Bleiben Speisereste im Gewässer, sinkt der Sauerstoffgehalt des Wassers rapide ab. So wird zum Beispiel bei der Zersetzung von eineinhalb Kilogramm Brot Sauerstoff aus 100 Kubikmeter Wasser verbraucht. Bei der Zersetzung entstehen außerdem Bakterien, die bei Wasservögeln zu Muskellähmungen führen können.
Durch das zusätzliche und leicht zu erreichende Nahrungsangebot brüten Tauben vermehrt auch im Winter. Die immer größer werdende Population bietet, ebenso wie die rasante Vermehrung von allesfressenden Ratten beste Voraussetzungen für Parasitenbefall oder die Übertragung von Krankheiten. Weitere Infos gibt es beim Umwelt- und Grünflächenamt unter Telefon 0 80 31/365-1692.

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