Geschäftslage in Rosenheim leicht verbessert

13.12.2016 • Aktuelles, Kurznachrichten

Aktueller Wirtschaftsbarometer brachte positive Einschätzungen

Die aktuellen Ergebnisse des Wirtschaftsbarometers Rosenheim erbrachten leicht verbesserte Einschätzungen der teilnehmenden Unternehmen aus dem Stadt- und Landkreis Rosenheim. So erreichte der Saldo aus positiven und negativen Beurteilungen für die Geschäftslage + 31,4. Im Vormonat lag er bei + 29,8, gegenüber dem Vorjahresmonat stellt dies jedoch einen nicht unerheblichen Rückgang dar, damals wurden außergewöhnlich gute + 49,7 erzielt.

Auch in Bezug auf die kommenden sechs Monate wurden die Befragten optimistischer, die Geschäftserwartungen stiegen auf einen Saldo von + 16,1, nach zuletzt + 11,3. Die vergleichbaren Werte des ifo-Institutes für Deutschland änderten sich dagegen kaum, sie liegen auch unverändert erheblich unter denen für Rosenheim. Die Geschäftslage wird mit nur + 18,5 bewertet, die Geschäftserwartungen sind mit einem Wert von – 2,1 sogar leicht negativ bis neutral.

Die aktuelle Frage des Monats wurde bereits vor zehn Jahren in gleicher Form gestellt: wie die Unternehmen den Informationsfluss zum Thema Veranstaltungen und Übernachtungsmöglichkeiten in Rosenheim Stadt und Umgebung beurteilen.

Im Jahr 2006 fiel das Ergebnis eher bescheiden aus, so empfand diesen Informationsfluss niemand als sehr gut und nur 24 Prozent als gut. In der aktuellen Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft an der Hochschule Rosenheim gaben immerhin 5 Prozent an, dieser sei aus ihrer Sicht sehr gut und weitere 25 Prozent gut. Als schlecht beurteilten ihn dagegen nur 4 Prozent, vor einer Dekade waren dies noch 14 Prozent.

Gewichtet man die Bewertungen mit den Stimmanteilen, ergibt sich eine Durchschnittsnote von 2,97, nach 3,24 vor zehn Jahren.

Als wichtigste Möglichkeiten, die Situation zu verbessern, wird von 52 Prozent der Teilnehmer die Neuansiedlung von Hotels und Gastronomie genauso oft genannt wie der Veranstaltungskalender im Internet, gefolgt von der Verbesserung und Aktualität der Internetplattform (33 Prozent) sowie einem Newsletter für Unternehmen (28 Prozent).

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