Gemälde gesucht

14.07.2015 • Aktuelles, Kultur

Anlässlich der kommenden Sonderausstellung „Willi Ernst. Ein Wasserburger Künstler“ bittet das Museum Wasserburg um Mithilfe. Das verschollene Gemälde „Am Marienplatz“, um 1925 von Willi Ernst (1909 bis 1982) gemalt, würde eine große Bereicherung für die Ausstellung darstellen.
Das Museum Wasserburg ist derzeit mit der Planung der neuen Sonderausstellung „Willi Ernst. Ein Wasserburger Künstler“ beschäftigt. In der vom 22. Juli bis zum 18. Oktober laufenden Sonderschau werden Entwürfe und Originale des Künstlers gezeigt, der hauptsächlich als Bildhauer tätig war. Daneben thematisiert die Ausstellung auch die bewegte Biografie Ernsts und seine nebenamtliche Tätigkeit als Leiter des Museums Wasserburg.
Willi Ernst wurde 1909 in Wasserburg geboren und beschäftigte sich bereits im Jugendalter mit der Kunst. Er nahm bei dem ebenfalls als Maler bekannten Amtsrichter Karl Hofmann Zeichenunterricht und orientierte sich an August und Otto Geigenberger.

In dieser Zeit entstanden zahlreiche Zeichnungen, Gemälde und Aquarelle, in denen Ernst hauptsächlich seine Heimatstadt Wasserburg darstellte. Zu diesen Werken gehört auch das Bild „Am Marienplatz“, mit dem Ernst ein Werk von Karl Hofmann kopierte. Von der Existenz des Gemäldes erfuhr das Museum durch eine Postkarte, die 1987 im Wasserburger Kunstkalender veröffentlicht wurde.

Das Gemälde zeigt die bisher unbekannte Seite von Willi Ernst als Maler und Zeichner. In dieser Funktion würde es eine große Bereicherung für die geplante Sonderausstellung darstellen. Leider ist es auch nach gründlichen Nachforschungen nicht gelungen, etwas über den Verbleib des Bildes herauszufinden. Das Museum Wasserburg bittet an dieser Stelle um Mithilfe. Wenn Sie etwas über den Verbleib des Bildes wissen, melden Sie sich bitte unter Telefon 0 80 71/92 52 90 oder per E-Mail an Juliane.Guenther@ wasserburg.de.

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