Florian Lechner: „Wellenschale“.

Ganz klar.Wasser

23.10.2013 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Ausstellungseröffnung in der Städtischen Galerie Rosenheim

„Ganz klar. Wasser in der kontemporären Kunst“ heißt der Titel einer neuen Ausstellung in der Städtischen Galerie in Rosenheim, die am Donnerstag, 24. Oktober, um 19 Uhr feierlich eröffnet wird. Das Thema ist in Rosenheim gerade wieder brandaktuell, wird in dieser Ausstellung allerdings nicht von den Stadtwerken präsentiert, sondern von zeitgenössischen Künstlern, die das Element Wasser aus verschiedenen, spannenden Perspektiven betrachten.

Mit Installationen, Foto-, Video- und Objektkunst sowie Typografie gehen sie der Frage nach, welch einzigartige Bedeutung die Ressource Wasser als Urelement allen Lebens für Mensch und Natur besitzt. Die beteiligten Künstler dokumentieren mit ihren Arbeiten in der Städtischen Galerie Rosenheim auf eindrucksvolle Weise das Element Wasser als „Thema des Jahrhunderts“.
Am 24. Oktober wird diese Ausstellung durch Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer eröffnet. Dr. Christiane Twiehaus vom jüdischen Museum Franken sowie die Kuratorin der Ausstellung, Tatjana Neef, werden einführende Worte sprechen.

Einige der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sind persönlich anwesend. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage vom „Duo Frangipani“, den Rosenheimer Musikern Reinhard Roller und Clemens Wagner.
Den Auftakt der Ausstellung bilden die Installationen von Janice Rubin und Leah Lax sowie Zipora Rafaelov und Josua Reichert.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten steht die religiöse Symbolhaftigkeit des Wassers. Das Verhältnis der Menschen zum Wasser ist jedoch ambivalent. Während sie einerseits ausgewählte Quellen als heilig preisen, es für die Erlangung ritueller Reinheit nutzen, ihm wundersame Heilkraft zusprechen und entsprechend verehren, gehen sie andererseits mit der Ressource als solcher sorglos um.

Die Menschen sind hauptverantwortlich für die Verunreinigung des Wassers und dessen Verschwendung. Und so spielt auch der ökologische Aspekt eine wichtige Rolle in der Ausstellung. Ins Licht gerückt wird er anhand der Rauminstallationen von Juliette Israël, Anne Weber und Martin Oster. Nahezu paradox wirken ihre Arbeiten, in denen die pure Schönheit des Elements erfahrbar wird und zugleich die menschliche Sorglosigkeit und deren Folgen für sämtliche Lebewesen thematisiert werden.
Petra Gerschner geht noch einen Schritt weiter. In ihrer Videoinstallation beleuchtet sie einmal mehr den achtlosen Umgang mit Wasser, vor allem jedoch dessen Missbrauch als Waffe. Und auch in ihrem Werk findet sich der Verweis auf die Faszination, die das Wasser auf den Menschen ausübt, ihn zu künstlerischen Arbeiten inspiriert.

Seit Jahrhunderten halten Künstler die unzähligen Gesichter des Wassers fest, vom plätschernden Bach bis hin zum reißenden Fluss. Stets ist Wasser in Bewegung. Es verändert seine Gestalt und wird zum Transporteur von Licht und Klang wie die Arbeiten von Martin Weiand und Florian Lechner nahelegen.
 Tatjana Neef,
        Historikerin & Kuratorin

Fakten zur Ausstellung
Die Ausstellung in der Städtischen Galerie Rosenheim dauert vom 25. Oktober bis 12. Januar 2014. Führungen finden am 10. und 24. November, 15. und 29. Dezember und am 12. Januar 2014 jeweils 15 Uhr mit Galerieleiterin Monika Hauser-Mair statt. Am 28. November 2013 und am 9. Januar 2014 jeweils 19 Uhr ebenfalls mit Galerieleiterin Monika Hauser-Mair.

Museumspädagogisches Programm: In einer Führung durch die Ausstellung (zirka 45 Min.) werden die Werke vorgestellt. Anschließend folgt ein praktischer Teil (zirka 60. Minuten) mit folgenden Angeboten:
1. Wir schaffen unsere eigene Unterwasserwelt – Bau eines Aquariums (1. – 4. Klasse)
2. Ufer des Inns – Miniaturlandschaft (3. – 6. Klasse)
3. Wasser mal anders – flüssig, fest, gasförmig (6. – 9. Klasse)
4. Was für Bewegungen! – Marmoriertechnik (7. – 10. Klasse)
5. Auf Tauchstation – Wissen und Technik beim Fotografieren unter Wasser (ab der 8. Klasse)

Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 0 80 31/3 65 14 47.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag sowie am 26. Dezember 2013 und 6. Januar 2014, 13 bis 17 Uhr.
Eintrittspreise: Erwachsene vier Euro; ermäßigt drei Euro (Studenten, Schwerbehinderte, Inhaber der Ehrenamtskarte, Mitglieder des Kunstvereins Rosenheim, Inhaber des Grünen Passes).

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