Bei der Vertragsunterschrift (von links): Hauptgeschäftsführer der RoMed Kliniken Günther Pfaffeneder, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, designierter Nachfolger Peter Lenz und Landrat Wolfgang Berthaler. Foto: re

Führungswechsel bei den RoMed Kliniken

02.02.2016 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Peter Linz wird ab 1. Mai 2016 neuer Geschäftsführer in Rosenheim

Gut geplant wurde ein Führungswechsel bei den RoMed Kliniken vollzogen: Der Diplom-Kaufmann Peter Lenz wird ab 1. Mai 2016 neuer Geschäftsführer in Rosenheim.
Bereits im Juni vergangenen Jahres erfolgte die Stellenausschreibung. Aufsichtsrat und Geschäftsführung war es wichtig, dass ein Klinikleiter gefunden wird, der die Abläufe und Strukturen der RoMed Kliniken in einer Übergangsphase bis Herbst 2017 mit der jetzigen Geschäftsführung mit Günther Pfaffeneder und Christian Mauritz kennenlernt.

Aus insgesamt 75 Bewerbern hat sich in einem Auswahlverfahren der 55-jährige Peter Lenz aus Regensburg durchgesetzt. Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung im November für ihn entschieden. Ab 1. Mai wird Peter Lenz die derzeitige Geschäftsführung der RoMed Kliniken verstärken und ab Oktober 2017 die Alleingeschäftsführung des Klinikverbundes übernehmen.
Der gebürtige Münchner ging in Straubing zur Schule und machte dort auch sein Abitur. Nach dem Grundwehrdienst studierte er in Regensburg Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Bilanzen, Kostenrechnung, Steuerlehre, Revision und Treuhandwesen, Investition und Finanzierung sowie Finanzwissenschaften.

Im Anschluss war er zwei Jahre als Assistent bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in München tätig. Danach folgte die langjährige Tätigkeit von 1988 bis 2012 bei den Krankenhäusern der Barmherzigen Brüder, Bayerische Ordensprovinz, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Unter seiner maßgeblichen Beteiligung übernahm dieser Träger weitere Häuser und er formte einen leistungsfähigen Klinikverbund. Doch zunächst begann seine Karriere als Assistent der Gesamtleitung in Regensburg. 1991 folgte die Bestellung zum stellvertretenden Verwaltungsleiter und 1993 die Berufung zum Verwaltungsdirektor. 2001 folgte die Ernennung zum kaufmännischen Gesamtleiter
Ab 2004 folgte die zusätzliche Übernahme der Gesamtleitung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in München mit Einleitung eines Sanierungsprozesses und erheblichen Leistungssteigerungen. Dadurch bedingt folgten Bauvorhaben und eine Erhöhung der Bettenzahlen. Vor dem Hintergrund eines laufenden bundesweiten Bettenabbaus war es eine besondere Leistung die Erweiterung um 30 Betten zu realisieren.

Mit dem Erwerb von Kliniken in Straubing im Jahre 2006 und in Schwandorf im Jahre 2007 wurde Peter Lenz zum ersten Geschäftsführer bestellt. Mit ihm an der Spitze erzielten die Kliniken bald positive Ergebnisse und deutliche Steigerungen der Patientenzahlen. Gleichzeitig wurden zahlreiche Bauprojekte umgesetzt. Außerdem gestaltete er federführend die Übernahme zweier weiterer Regensburger Fachkliniken.

2008 erfolgte die Übertragung der Anteile der Krankenhäuser in Regensburg, München, Straubing und Schwandorf auf die Barmherzige Brüder Träger GmbH. Zeitgleich wurde Peter Lenz zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der gemeinnützigen Krankenhaus GmbH und zum Mitgeschäftsführer der Träger GmbH mit rund 5400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestellt. Zu seinen Aufgabengebieten zählten unter anderem die strategische Unternehmensplanung, rechtliche Grundsatzfragen, das kaufmännische und medizinische Controlling, Rechnungswesen und Erlösmanagement.

Ab 2012 war Peter Lenz für eine namhafte Firma des Gesundheitsmarktes als Berater tätig. In der Zeit von Januar 2013 bis Oktober 2015 leitete er erfolgreich als Geschäftsführer das Klinikum Garmisch-Partenkirchen und erreichte auch hier einen Umschwung zu positiven Ergebnissen und weiteren Leistungssteigerungen. Günther Pfaffeneder betonte: „Wir sind sehr froh, dass wir einen qualifizierten, bewährten und erfahrenen Klinikleiter gefunden haben, der die bayerische Krankenhauslandschaft extrem gut kennt und mit den RoMed Kliniken bereits im Rahmen der Gesundheit Oberbayern zusammengearbeitet hat.“

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