Friedensgruß entfällt ab sofort

03.03.2020 • Aktuelles, Kurznachrichten

Empfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz

Kein Friedensgruß, keine Bekreuzigen mit Weihwasser, das Empfangen der Heiligen Eucharistie nur mehr per Handkommunion und wer sich krank oder unwohl fühlt, geht am besten gar nicht erst in die Kirche – die Stadtteilkirche-Am Wasen folgt ab sofort den Empfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz zur „Vermeidung von Ansteckungen mit dem Coronavirus in Gottesdiensten und Kirchenräumen“. Darauf hat Domkapitular Dekan Daniel Reichel jetzt hingewiesen. „Wer Symptome einer Erkrankung aufweist, oder bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten“, beschreibt der Geistliche die Grundregel zur Minderung der Erkrankungsgefahr.
Der Friedensgruß, also das gegenseitige Händereichen nach dem Vaterunser, ist ab sofort ausgesetzt, hat der Rosenheimer Dekan angeordnet. Ratsam sei auch eine Zurückhaltung bei der Nutzung des Weihwassers in den Kirchen. „Für den Empfang der Heiligen Eucharistie empfiehlt sich gegenwärtig die Handkommunion“, so Reichel weiter. Seine Priesterkollegen und die Kommunionhelfer sollten vor ihrem Dienst die Hände besonders gründlich waschen. Die Benutzung eines Desinfektionsmittels sei empfehlenswert. „Im kirchlichen Bereich soll im Hinblick auf das neue Virus verantwortlich gehandelt, aber eine überzogene Ängstlichkeit vermieden werden. Alle Beteiligten stehen in der Pflicht, im Rahmen des jeweils Möglichen und Nötigen mitzuhelfen, die Gefahr einer Ansteckung zu verkleinern“, fasst Reichel zusammen.  aez

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