„Ich freue mich auf die künftigen Aufgaben“

03.03.2020 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Michael Schankweiler wird ab 1. April neuer Leiter der Agentur für Arbeit Rosenheim

Die Agentur für Arbeit Rosenheim hat ab dem 1. April einen neuen Chef. Michael Schankweiler übernimmt dann den Vorsitz der Geschäftsführung. Er folgt damit auf Dr. Nicole Cujai, die seit Anfang Oktober 2019 in der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist und dort seit dem
1. Januar 2020 den Bereich Arbeitsmarkt leitet.

Schankweiler wurde in den vergangenen Wochen durch den Vorstand der Bundesagentur für Arbeit in Abstimmung mit der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern als neuer Leiter der Agentur für Arbeit Rosenheim, die die Stadt und den Landkreis Rosenheim sowie die Landkreise Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen umfasst, ausgewählt. Christian Bockes, Mitglied der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, stellte Schankweiler nach der Auswahl dem örtlichen Verwaltungsausschuss (VA) vor. Nach Vorstellung im Gremium des Verwaltungsausschusses wechselt Schankweiler zum 1. April von Weilheim, wo er seit 2015 Vorsitzender der Geschäftsführung ist, zur Agentur für Arbeit Rosenheim.

„Ich freue mich schon auf die künftigen Aufgaben“, sagt Michael Schankweiler. „Dabei bin ich in der glücklichen Lage, eine sehr gut funktionierende Agentur übernehmen zu dürfen und möchte die gute Arbeit meiner Vorgängerin Dr. Nicole Cujai fortsetzen. Ich freue mich auch darauf, die begonnenen Reformen der letzten Jahre weiterzuführen und zusammen mit unseren Partnern weitere arbeitsmarktpolitische Projekte auf den Weg bringen.“
Der neu ernannte Vorsitzende der Geschäftsführung wirft einen Blick auf die Geschehnisse im Agenturbezirk Rosenheim in den vergangenen Jahren und sagt: „Die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hauptagentur in Rosenheim sowie in den Geschäftsstellen in Holzkirchen, Bad Tölz und Wolfratshausen und in den Jobcentern in Stadt und Landkreis Rosenheim und in Bad Tölz war von Vielfalt und Abwechslung geprägt und sie haben immer neue Herausforderungen erfolgreich gemeistert. Dabei waren die Kolleginnen und Kollegen hier im Agenturbezirk vor ähnliche Aufgaben gestellt wie wir im Agenturbezirk Weilheim, so dass mir viele Themen sehr vertraut sind.“

Als Beispiel hierfür nennt er vor dem Hintergrund des hohen Fachkräftebedarfes der Wirtschaft die zahlreichen Maßnahmen der Agenturen und Jobcenter. „An der ersten Schwelle, dem Übergang von Schule und Beruf, müssen wir alles tun, um eine gute Ausbildung zu ermöglichen und zu unterstützen“. So sei gerade im Bereich der Jugendlichen die Zusammenarbeit zwischen Agentur für Arbeit, Jobcentern und Jugendämtern in den vergangenen Jahren vertieft worden. Der erfolgreiche Berufsabschluss, nach wie vor der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit, sei dabei aber nur der Anfang. Vielmehr gehe es auch beruflich um lebenslanges Lernen, gerade das Qualifizierungschancengesetz biete den Agenturen gute Möglichkeiten, auch (beschäftigte Menschen) Angestellte zu qualifizieren. Schankweiler spricht in diesem Zusammenhang auch die enge Zusammenarbeit mit den heimischen Unternehmen als wichtige Aufgabe an. Mit der neu akzentuierten „Lebensbegleitenden Berufsberatung“ (LBB) habe die Bundesagentur aktuell außerdem ein Instrument geschaffen, das Menschen während ihres gesamten Erwerbslebens (hindurch) beraterisch begleite. Von besonderer Bedeutung sei es weiterhin, besonderen Personengruppen, die sich auf dem Arbeitsmarkt schwertun, den Zugang zu ermöglichen. Das noch relativ junge Teilhabechancengesetz biete für langzeitarbeitslose Menschen gute Perspektiven auf eine nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben. „Trotz der in unserem Agenturbezirk im bundesweiten Vergleich guten Lage gilt es an vielen arbeitsmarktpolitischen Fragen zu arbeiten, die wir nur gemeinsam mit unseren Partnern lösen können“, sagt Schankweiler und nennt – mit Blick in die Zukunft – exemplarisch den demografischen Wandel und die Digitalisierung.

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