Fragen der Wirtschaftsethik

12.03.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

Rosenheimer Bildungsforum am Dienstag, 19. März, im Landratsamt Rosenheim

Die Wirtschaft agiert global und ist damit auf offene Grenzen und in vielen Fällen auch auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Wirtschaftsethische Fragestellungen bleiben da nicht aus. Das Rosenheimer Bildungsforum will sich in seiner vierten Veranstaltung am 19. März im Landratsamt Rosenheim damit befassen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten fachliche Informationen und Gelegenheit zur Diskussion. Fragestellungen sind unter anderem: Braucht unsere Region mehr oder weniger Zuwanderung aus dem Ausland? Welche Konsequenzen hat es für Staaten, wenn die Elite abwandert oder abgeworben wird? Oder, welche Erfahrungen haben Vertreter der Rosenheimer Wirtschaft in den vergangenen Jahren mit ausländischen Fachkräften gemacht?
Das offizielle Programm im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Rosenheim beginnt um 18 Uhr. Zum Auftakt referiert Dr. Dr. Johannes Wallacher, Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik an der Hochschule für Philosophie München, zum Thema: „Arbeitsmigration zwischen nationalen Eigeninteressen und globaler Gerechtigkeit“.

Im Anschluss daran diskutiert Professor Wallacher seine Thesen mit Ingrid Meindl-Winkler, der Kreis- und Stadtverbandsvorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes sowie dem Leiter der Altenpflegeschule Miesbach Ulrich Brenner, dem Geschäftsführer der Firma Bensegger und Vorsitzenden des IHK-Regionalausschusses Rosenheim Andreas Bensegger, dem Mitgründer und Social-Entrepreneur der Zeitarbeitsfirma Social-Bee Maximilian Felsner. Das Gespräch moderiert Florian Schrei, bekannt als Moderator und Journalist des Bayerischen Rundfunks.

Weitere Information sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte unter www.bildungsforum-rosenheim.de. Die Teilnahme ist kostenfrei. Veranstalter des vierten Rosenheimer Bildungsforums sind der Landkreis Rosenheim, die Volkshochschule Rosenheim, die Katholischen und Evangelischen Bildungswerke und die Soziale Stadt Rosenheim.

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