„Finger weg! Mein Rad ist codiert!“

20.06.2017 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

ADFC Rosenheim startet große Codierungsaktion am 24. Juni

 

„Ein wesentlicher Baustein zum Schutz vor Fahrraddiebstählen ist die Fahrradcodierung. Dies hilft einerseits Diebstähle zu vermeiden und andererseits leichter aufzuklären.“
Bei der Fahrradcodierung wird ein verschlüsselter persönlicher Code nach einem polizeilich anerkannten System auf dem Fahrradrahmen aufgebracht. Über diesen Code kann der rechtmäßige Eigentümer eines aufgefundenen Fahrrades durch die Behörden ermittelt werden – ohne Rückgriff auf Datenbanken. Fakt ist: Viele gestohlene Räder werden wiedergefunden. Entweder im Straßengraben, wo es der Gelegenheitsdieb zurückgelassen hat oder an der Grenze, wo im großen Stil ganze Wagenladungen gestohlener hochwertiger Räder ins Ausland gebracht werden. Die Rahmennummer allein gibt nicht genügend Informationen. Sie wird vom Hersteller ohne erkennbares System eingestanzt. 90 Prozent aller aufgefundenen Räder finden trotz Rahmennummer nicht mehr zu ihrem Eigentümer zurück. Hier schafft die Fahrradcodierung Abhilfe. Wer sein Fahrrad codieren lässt, macht zudem Langfingern das Leben schwer. Die Codierung erschwert den Weiterverkauf, insbesondere den über Flohmärkte oder via Internet. Das Risiko überführt zu werden steigt.
Der ADFC Rosenheim bietet im Rahmen der Stadtradel-Aktion 2017 anlässlich des Stadtfestes am Samstag, 24. Juni, in der Kufsteiner Straße ganztägig eine Fahrrad-Foliencodierung an. Mitzubringen sind dazu Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung und Eigentumsnachweis (zum Beispiel Kaufquittung) oder Eigentumserklärung.

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