So wird das neue Bettenhaus V des RoMed Klinikums in Rosenheim aussehen. Für die Klinikkapelle wurde das oberste Stockwerk eigens auf den Einbau der Fenster von Karl Prokop zugeschnitten.

Fenster mit Botschaft

16.10.2018 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Förderverein sammelt für die neue Klinikkapelle des RoMed Klinikums

Im Lauf des Jahres 2020 soll das Bettenhaus V des Rosenheimer Klinikums fertiggestellt sein. Die Krönung des neu gebauten Gebäudes wird die neue Klinikkapelle sein, die im fünften und obersten Stockwerk ihre Heimat finden wird.

Dabei wäre es ein Jammer gewesen, die vom Rosenheimer Maler und Grafiker Karl Prokop entworfenen und verbauten prächtigen monumentalen Glasfenster der alten Krankenhauskirche St. Kassian nicht wieder zu verbauen, die nach dem Abriss im Lager verschwinden mussten. Geschaffen wurden sie vom Rosenheimer Künstler Karl Prokop zur Einweihung der Krankenhauskirche am 21. März 1968. Ganz im Sinne der damaligen Moderne stellen die beiden Fensterreihen auf abstrakte Art das Thema des „Lobgesangs der drei jungen Männer im Feuerofen“ dar, das dem Alten Testament entstammt (Daniel 3,56-88). Ihre Weigerung, die Götzensäule des Königs anzubeten, wurde mit dem Weg in den Feuerofen bestraft. Nachdem ein Engel sie rettete, stimmen sie einen Lobgesang auf den allmächtigen Gott in zwölf Versen an.

Der Rosenheimer Stadtrat beschloss, die Fenster für die neu entstehende Klinikkapelle wiederzuverwenden. Dafür musste das fünfte und damit oberste Geschoss des Neubaus umgeplant werden. Die Höhe der beiden Fensterbänder von 2,50 Metern bei jeweils 13 Metern Länge machte das nötig. Entstanden sind dadurch erhebliche Mehrkosten, die nun vom Förderverein RoMed Klinikum Rosenheim beigebracht werden.
Man sei da schon auf einem guten Weg, versichert dessen Zweiter Vorsitzender Anton Heindl.

Dennoch fehlt noch ein erheblicher Anteil. Um diesen weiter zu verringern, sind für dieses und nächstes Jahr noch Aktionen geplant. Der Auftakt dazu ist ein Benefizkonzert unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, das am Kirchweihsonntag, 21. Oktober, um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus über die geweihte Bühne gehen wird. Die Nikolauskirche, 2006 im Zuge der Renovierung mit neuen Fenstern ausgestattet, steht exemplarisch dafür, wie Glaskunst in Verbindung mit dem wechselnden Tageslicht einem Raum Schönheit und Stimmung geben können. Und auch dafür, wie die Kosten für ein Kunstwerk aus Spendenmitteln aufgebracht werden können.

Unter dem – für den Rosenkranz-Monat Oktober besonders passenden – Motto „Ave Maria“ werden die Sopranistin Ursula Preißler, Organist Konrad Heimbeck und Trompetenvirtuose Matthias Linke Werke für Sopran, Orgel und Trompete zur Aufführung bringen. Die Künstler treten dabei ohne Gage auf und tun so das Ihrige für den guten Zweck – sicher ein gutes Beispiel für andere Künstler bei eventuellen weiteren Benefizveranstaltungen für die Neue Klinikkapelle.
Bis es so weit ist, würden sich die Mitglieder des Fördervereins über großen Zuspruch und großzügige Spenden beim Benefizkonzert am 21. März freuen. Der Eintritt zum Konzert ist frei, die Spenden freiwillig.  nu

 

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