Die ersten 100 Tage

28.08.2018 • Aktuelles, Kurznachrichten

Direktor des Amtsgerichts Ralf Peter zieht eine Bilanz

Die Suche nach neuen Herausforderungen, die Ausbildung von jungen Mitarbeitern und das Verfassungsrecht haben die bisherige Karriere von Ralf Peter in der bayerischen Justiz geprägt. Nun hat er zum 1. Mai als Direktor die Leitung des Amtsgerichts Rosenheim übernommen.

„Ich durfte ein hervorragend funktionierendes Gericht übernehmen, das trotz seiner Größe und seiner Verteilung auf mehrere Gebäude perfekt organisiert ist“, zieht Peter nach 100 Tagen Bilanz. Besonders begeistert ihn das herzliche Klima unter den Kollegen. Neben seiner Tätigkeit als Direktor ist Peter Richter am Bayerischen Verfassungsgerichtshof. Geboren wurde der heute 62-jährige Peter in Zwiesel im Bayerischen Wald. Nach seinem Studium in Regensburg war er zunächst als Staatsanwalt tätig, bevor er für drei Jahre zum Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe ging. Seine Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter dort ist Peter in sehr guter Erinnerung geblieben.

Nach einer kurzen Zeit als Zivilrichter leitete Peter dann 13 Jahre lang die Ausbildung der Rechtsreferendare in
Passau und später auch in Landshut. Der Kontakt mit den jungen Kollegen habe ihm sehr viel Spaß gemacht, berichtet Peter, obwohl er eigentlich nie habe Lehrer werden wollen wie sein Vater.
Schließlich übernahm Peter 2005 die Stelle des Direktors des Amtsgerichts Mühldorf am Inn, bis er im Mai dieses Jahres am Rosenheimer Amtsgerichts die Nachfolge von Helga Gold antrat, die in den Ruhestand getreten ist. Seit 2009 ist Peter außerdem eines von 22 berufsrichterlichen Mitgliedern des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs.

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