Das milde Wetter führte dazu, dass Arbeiten im Außenbereich fertiggestellt werden konnten. Foto: pixabay

Erfreuliche Nachrichten

09.01.2018 • Aktuelles, Kurznachrichten

Chefin der Rosenheimer Arbeitsagentur, Dr. Nicole Cujai, ist zufrieden

Die Chefin der Rosenheimer Arbeitsagentur, Dr. Nicole Cujai, blickt mit Zufriedenheit auf den Arbeitsmarkt im Jahr 2017 zurück.

„Ähnlich wie im Vorjahr konnte die Winterarbeitslosigkeit zu Jahresbeginn relativ schnell wieder abgebaut werden. In den Monaten Januar und Februar war die Erwerbslosenquote mit 3,4 Prozent am höchsten, um dann, wie saisonal üblich, schon im März auf 3,0 Prozent zurückzugehen.

Durch den milden Winter haben viele Beschäftigte im Bauhaupt- und Baunebengewerbe sowie im Straßenbau und der Land- und Forstwirtschaft ihre Arbeit in diesem Monat bereits wieder aufgenommen. Der Arbeitsmarkt profitierte auch im April von der guten wirtschaftlichen Lage der Betriebe und einer entsprechenden Arbeitskräfte-nachfrage sowie weiteren Wiedereinstellungen- auch im Hotel- und Gaststättengewerbe -, und die Erwerbslosenquote fiel auf 2,7 Prozent“, so die Agenturleiterin weiter. „Von da an konnten wir – bei einem jahresüblichen leichten Anstieg in den Sommermonaten – weiterhin Monat für Monat gute Werte vermelden. In den Monaten Juni, Juli, September und November betrug die Arbeitslosenquote 2,5 Prozent und sank im Oktober sogar auf 2,4 Prozent. In absoluten Zahlen ausgedrückt waren im vergangenen Jahr im Januar mit 9810 im Monatsvergleich die meisten Erwerbslosen gemeldet. Bis Juni sank die Zahl auf 7390 Betroffene und erreichte dann im Oktober mit 7150 ihren Tiefststand. Zusammenfassend kann man sagen, dass diese durchweg guten Werte die positive Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt unterstreichen. Seit April lag die Erwerbslosenquote unter der Drei-Prozent-Marke, was ein wichtiger Indikator für Vollbeschäftigung ist.“

Cujai zu den Dezemberzahlen: „Das Jahr 2017 verabschiedet sich mit einer für diesen Monat niedrigen Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent bei 7540 Erwerbslosen. Mitverantwortlich für dieses gute Ergebnis ist das gute Wetter bis zum 12. Dezember, dem statistischen Zähltag. Die vergleichsweise milden Temperaturen ermöglichten in einigen Bereichen die Fortführung und/oder Fertigstellung von Arbeiten im Außenbereich.“

Die Agenturleiterin zum Stellenmarkt: „Zum Zähltag gab es insgesamt 4630 zu besetzende Stellenangebote. Die meisten Anzeigen waren aus den Bereichen Rohstoffgewinnung, Produktion, Fertigung, Kaufmännische Dienstleistungen, Handel, Vertrieb, Tourismus, Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung sowie Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit. Einen Großteil der Stellenangebote finden Sie in der Jobbörse der Agentur für Arbeit unter www.arbeitsagentur.de => Privatpersonen => Arbeitslos und Arbeit finden => Jobsuche.“
Die gute Situation auf dem Arbeitsmarkt für das gesamte Jahr betrachtet spiegelt sich auch darin wider, dass die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Stand Juni 2017) im Agenturbezirk 2017 auf einen neuen Höchststand von 188 600 geklettert ist. Cujai dazu: „Die Dynamik und Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes wird dadurch unterstrichen, dass die Unternehmen weiterhin intensiv nach Personal suchen. Sie haben im Laufe des Jahres insgesamt fast 13 400 freie Arbeitsplätze, rund 400 mehr als im Vorjahr, bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Fast 95 Prozent davon waren sozialversicherungspflichtig.

Kein Stillstand

Cujai betont aber, dass der gute Arbeitsmarkt keinen Stillstand bedeutet: „Im Jahresverlauf haben sich fast 33 600 Menschen wegen endender Arbeitsverhältnisse oder aus sonstigen Gründen bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Dem gegenüber stehen mehr als 34 000 Abmeldungen, rund 13 550 davon wegen Arbeitsaufnahme und 7350 wegen Antritt einer Ausbildung oder einer Qualifizierungsmaßnahme“, so die Agenturleiterin. „Wir haben in unserem Agenturbezirk viele Klein- und Mittelbetriebe, die bei der aktuellen guten wirtschaftlichen Lage ein Garant für einen stabilen Arbeitsmarkt sind. Viele haben ihren Beschäftigtenstand gehalten oder sogar moderat ausgebaut, zum Teil mit Bewerbern aus den sogenannten „besonderen Personengruppen“. Es bleibt aber auch im Jahr 2018 eine Herausforderung, Menschen mit Vermittlungshemmnissen wie unzureichenden Sprachkenntnissen, fehlender Ausbildung oder gesundheitlichen Einschränkungen in Beschäftigung zu bringen.

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