Eins bleibt, eins geht, etwas anderes kommt

30.12.2014 • Nachrichten

Neu: Mindestlohn, Notruf im Auto, Briefporto, Pflegeunterstützungsgeld

Zum Jahreswechsel gibt es auch heuer wieder einige Änderungen. Neues Jahr, neue Regeln – das muss auf den ersten Blick nichts Schlechtes bedeuten. Wir haben mal zusammengestellt, was sich alles so ändern wird und sind fündig geworden, nicht nur bei Steuern, Krankenkassen und Autos.
Der Jahreswechsel bedeutet aber immer auch Abschied vom vergangenen Jahr und so haben wir Ihnen auf Seite 6 noch einmal eine Übersicht darüber zusammengestellt, was wir im vergangenen Jahr so alles aus unserer Region berichtet haben. Manches ist fast schon wieder vergessen…

Doch zunächst einige Neuerungen: Der allgemeine, flächendeckende Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde greift. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht das 1473 Euro brutto im Monat. Um Langzeitarbeitslosen den Job-Einstieg zu erleichtern, kann bei ihnen in den ersten sechs Monaten vom Mindestlohn abgewichen werden. Für unter 18-Jährige ohne Berufsabschluss, Auszubildende und Menschen mit Pflichtpraktika oder Praktika unter drei Monaten gilt der Mindestlohn nicht.
Beim Briefporto wird der Standardbrief statt 60 Cent künftig 62 Cent kosten, der Kompaktbrief hingegen kostet statt 90 Cent nur noch 85 Cent.
Hartz IV: Die Regelsätze für Empfänger von Hartz-IV-Leistungen steigen um gut zwei Prozent. Alleinstehende erhalten somit nun einen Betrag von 399 Euro und damit acht Euro mehr als bisher.
Praktisch: Ab 2015 wird das automatische Notrufsystem eCall in allen Neuwagen Pflicht. eCall wird automatisch aktiviert, wenn fahrzeugseitige Sensoren einen schweren Zusammenstoß registrieren. Sobald das System aktiviert ist, stellt es unter der europäischen Notrufnummer 112 eine Telefonverbindung zur nächsten Notrufzentrale her.
Wer als Autobesitzer in eine andere Stadt oder ein anderes Bundesland zieht, kann künftig das alte Kennzeichen am Fahrzeug lassen.

Das gilt laut dem Bundesverkehrsministerium auch nach einem Halterwechsel: Beim Verkauf eines Fahrzeugs in einen anderen Zulassungsbezirk muss der neue Halter das Kennzeichen nicht tauschen. Die Neuregelung zur bundesweiten Kennzeichenmitnahme gilt ab dem 1. Januar 2015.

Für pflegende Angehörige gilt: Die Einführung einer Lohnersatzleistung für Arbeitnehmer, die für pflegebedürftige nahe Angehörige in einer akut aufgetretenen Pflegesituation eine bedarfsgerechte Pflege organisieren oder sicherstellen.
Die Elterngeldreform wird schon ab 1. Januar wirksam. Die neuen Regelungen stellen in erster Linie eine Erweiterung der Wahlmöglichkeiten von Eltern dar, wie sie ihr Kind in den ersten Lebensjahren betreuen möchten.
Eltern, die sich nach der Geburt eines Kindes für einen schnellen beruflichen Wiedereinstieg entscheiden, werden stärker finanziell gefördert als bisher.
Zudem sollen Eltern belohnt werden, die sich Erwerbs- und Erziehungsarbeit für mindestens vier Lebensmonate ihres Kindes gleichberechtigt teilen. Sie dürfen hierfür länger Elterngeld Plus in Form der neuen Partnerschaftsbonusmonate beziehen.

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