Die Schildkröten haben einen speziellen Eizahn, um die Eierschale aufbrechen zu können. Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis sich die kleinen von den Eierschalen befreit haben.

Eine Entscheidung fürs Leben

27.08.2014 • Aktuelles, Landkreis Rosenheim, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Landschildkröten werden bis zu 80 Jahre alt

Bei der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim sind griechische und maurische Landschildkröten geschlüpft. Ein anerkannter Züchter hatte die Eier mitgebracht um zu zeigen, wie sich die Tiere von ihrer Eierschale befreien. Beide Arten sind, wie einige andere auch, besonders und streng geschützt, da sie in ihrer Heimat vom Aussterben bedroht sind.

Für die Halter bedeutet das, sie müssen jede Schildkröte bei der Unteren Naturschutzbehörde anmelden. Unter anderem müssen sie nachweisen, dass jedes Tier aus einer legalen Nachzucht stammt. Da sich die Panzerzeichnung wachstumsbedingt ändert, müssen gerade in den ersten Lebensjahren immer wieder Fotos angefertigt werden, um jede Schildkröte identifizieren zu können.

Bei der Anmeldung der Tiere wird auch nach den Möglichkeiten einer artgerechten Haltung gefragt. Ein Terrarium ist nur für ganz junge Schildkröten geeignet. Die wechselwarmen Tiere benötigten ein geeignetes Freigehege im Garten mit Einfriedung und Schutzhäuschen. Für die Zeit der Winterstarre sollte ein kühler, nicht zu trockener Keller mit einer konstanten Temperatur von fünf bis acht Grad vorhanden sein.

Die Entscheidung, Schildkröten zu halten, ist eine für das ganze Leben, denn bei guter Haltung erreichen sie ein Alter von etwa 80 Jahren.
Derzeit sind im Landkreis Rosenheim 1230 Schildkröten gemeldet.

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