Der Babynotarztwagen ist ab Ende des Monats nicht mehr im Dienst.

Ein Fahrzeug geht, die Hilfeleistung bleibt

27.09.2016 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Babynotfallversorgung in Zukunft durch normalen Rettungsdienst gewährleistet

Der ehrenamtliche Babynotarztwagen der Malteser in Rosenheim war eine jahrelange Institution. Vor über 16 Jahren wurde er ins Leben gerufen, um eine Versorgung bei medizinischen Notfällen mit Babys zu ergänzen. Nun geht das Fahrzeug in seinen verdienten Ruhestand, nicht aber der Dienst, wie Malteser Bezirksgeschäftsführer Florian Pohl betont: „Es ist ganz wichtig zu wissen, dass mit der Einstellung des Fahrzeuges der Dienst in keinster Weise beeinträchtigt wird.“ Im Alltag ist der Rettungsdienst inzwischen für einen Babyeinsatz bestens qualifiziert und die Fahrzeuge sind mit modernster Technik entsprechend ausgestattet. „Unser Babynotarztwagen war bisher eine Ergänzung, die heute nicht mehr notwendig ist, da die notfallmedizinische Versorgung von Babys in den Rettungsdienst integriert ist und die handelnden Personen schnell, qualifiziert und mit der bestmöglichen Technik helfen können“, erklärt Pohl. Sorgen müssen sich die Menschen im Landkreis nicht, versichert Pohl: „Der Rettungsdienst ist genau der richtige Ansprechpartner in Notlagen, auch in Babynotfällen“. Er bezieht sich auch auf die guten Erfahrungen, die mit selbigen Abläufen in ganz Bayern gemacht wurden. „Überall im Freistaat übernimmt der Rettungsdienst bereits seit vielen Jahren die notfallmedizinische Versorgung, auch bei Babynotfällen!“ „Bedanken möchte ich mich bei den engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die in den letzten Jahren – und auch weiterhin – sich in den Rettungsdienst und die Katastrophendienste einbringen – diese Menschen verdienen unser aller Anerkennung und Respekt!“ so Pohl weiter. Eine Einstellung des Fahrzeuges aus rein monetären Gründen weist der Bezirksgeschäftsführer der Malteser von sich: „Die Entscheidung, das Fahrzeug nach zwölf Jahren in den Ruhestand zu versetzen, wurde schon vor längerer Zeit getroffen. Als wir dieses Fahrzeug ins Leben gerufen haben, gab es einen ergänzenden Bedarf. Dieser ist aber nicht mehr gegeben. Die Menschen können sich voll auf den Rettungsdienst im Landkreis verlassen, dessen Kosten von den Krankenkassen übernommen werden – ohne Abstriche an Qualität und Zuverlässigkeit!“

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