Freuen sich über ein gutes Geschäftsjahr 2017 der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, von rechts: Vorstandsvorsitzender Alfons Maierthaler mit den Vorstandsmitgliedern Harald Kraus und Karl Göpfert.

Weiterhin dynamisches Wachstum

13.03.2018 • Nachrichten

Jahresbilanz 2017 verdeutlicht Stärken der Sparkasse in herausfordernden Zeiten

Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling bewältigt die anhaltende Niedrigzinspolitik und ihre volkswirtschaftlichen Folgen mit großem Erfolg: Das beweist sie mit ihrer nachhaltig soliden und dynamischen Geschäftsentwicklung, die der Vorstand in der Bilanzpressekonferenz präsentierte. Auch 2017 verbucht die Sparkasse ein ausgeprägtes Wachstum in allen Bereichen. Den verschärften regulatorischen Anforderungen begegnet sie professionell, auch mit Ruhe und Zuversicht.

Die Chancen der Digitalisierung begrüßt sie begeistert und aktiv in der Umsetzung. Ihr bewährtes Geschäftsmodell, die Konzentration auf den starken Wirtschaftsraum Rosenheim und nachhaltige Investitionen in die Zukunft treiben den Erfolg als „Bank der Region Rosenheim“ voran.

Um 3,3 Prozent oder 159 Millionen Euro steigerte die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling ihre Bilanzsumme im Jahr 2017 auf 4,99 Milliarden Euro. Bei den Einlagen und auch in der Kreditvergabe spiegelt sich das erfolgreiche Kundengeschäft wider: Der Einlagenbestand wuchs um 85 Millionen Euro auf 3,83 Milliarden Euro an (+ 2,3 Prozent). Ihren Bestand an ausgegebenen Krediten steigerte die Sparkasse um drei Prozent (+101 Millionen Euro) auf 3,52 Milliarden Euro.
Zu verdanken sei dieser Erfolg auch der starken und dynamischen Entwicklung der Wirtschaft in ihrem Geschäftsgebiet – der kreisfreien Stadt Rosenheim mit dem Landkreis Rosenheim, ohne den Altlandkreis Wasserburg –, so Vorstandsvorsitzender Alfons Maierthaler.

Nachhaltige, stabile Erträge

Mit nachhaltig stabilen Erträgen, ihrem langfristigen und gesunden Wachstum, guten Kostenstrukturen und einer äußerst soliden Eigenkapitalisierung sei die Sparkasse für die Menschen und Wirtschaft in der Region der Stabilitätsanker. „Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling ist über die Jahre organisatorisch und personell sehr gut aufgestellt, aber auch wirtschaftlich auf lange Sicht gut strukturiert“, so Vorstandsvorsitzender Alfons Maierthaler. Die Eigenkapitalunterlegung von rund 726 Millionen Euro entspricht einer CRR-Kennziffer (Solvabilität) von 21,2 Prozent. „Damit ist die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling hervorragend kapitalisiert und schon jetzt für künftige Anforderungen weitaus besser gerüstet als andere Kreditinstitute.“
Ihre Geschäftspolitik richtet die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling auf Nachhaltigkeit aus. Dazu gehören Investitionen in den Ausbau digitaler Schnittstellen und Kommunikationswege und auch weiterhin in ihr gut strukturiertes Geschäftsstellennetz in der Region Rosenheim. Damit unterstreicht sie ihr klares Bekenntnis zur persönlichen Beratung ihrer Kunden vor Ort und zur flächendeckenden Versorgung der Menschen in der Region mit Bargeld. 9,6 Millionen Euro investierte die Sparkasse 2017 für betriebliche Immobilien, deren Ausstattung und Technik, berichtete Vorstandsmitglied Karl Göpfert.

Mitarbeiter als „größtes Kapital“

Die ganzheitliche Beratung durch einen persönlichen und hervorragend ausgebildeten Ansprechpartner ist die Grundlage für das erfolgreiche Kundengeschäft der Sparkasse. „Unsere Mitarbeiter sind und bleiben unser größtes Kapital“, bekräftigt Vorstandsvorsitzender Alfons Maierthaler. 877 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigte die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling zum Stichtag 31. Dezember letzten Jahres, davon 58 Auszubildende. Die Sparkasse sei für die Menschen ein äußerst attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber mit zahlreichen Karriereperspektiven in der Region.

Seit 2012 legt die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling als Vorreiter der Branche in der Region ihr nachhaltiges Engagement in einem Bericht offen. Mit einer Entsprechenserklärung zum Geschäftsjahr 2016 ist sie als erstes Kreditinstitut vor Ort dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex beigetreten. Seit 2017 ist die „nichtfinanzielle Berichterstattung“ – die Veröffentlichung von Daten zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und Bekämpfung von Korruption – für bestimmte Unternehmen ab 500 Mitarbeitern gesetzlich vorgeschrieben. „Als Sparkasse wurde uns ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Geschäftsmodell vor über 160 Jahren mit in die Wiege gelegt. Wir leisten sinnstiftende Arbeit für die Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt in unserer Region. Das machen wir auch ohne gesetzliche Pflicht gerne transparent“, so Vorstandsvorsitzender Alfons Maierthaler. Zu den jüngsten Nachhaltigkeitserfolgen der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling zählen unter anderem das Zertifikat „Klimaneutrale Sparkasse“ in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzspezialisten „ClimatePartner“ für 2017 sowie das Signet „Bayern barrierefrei“ für 17 Geschäftsstellen, das ihr kürzlich von der Bayerischen Staatsregierung verliehen wurde.

„Bürgerdividende“

Einen bedeutenden Teil dieses nachhaltigen Engagements für die Region macht ihre jährliche „Bürgerdividende“ aus. Seit vielen Jahren plant die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling für Spenden, Sponsoring und ihr stifterisches Engagement jedes Jahr 3,25 Millionen Euro fest ein. In den vergangenen 15 Jahren flossen so fast 50 Millionen Euro in die Region Rosenheim. „Wie viel von diesem Budget tatsächlich zugesagt wird, hängt vom Fortschritt der geförderten Projekte ab“, so Vorstandsvorsitzender Alfons Maierthaler. 3,1 Millionen Euro waren es 2017, die verteilt auf über 700 Einzelmaßnahmen allen Menschen in der Region zugute kamen.

Related Posts

Comments are closed.

« »