Gespanntes Warten auf den ersten Posteingang im neuen System, von links: Direktorin des Amtsgerichts Helga Gold, Rechtsanwalt Peter Dürr, Geschäftsleiter des Amtsgerichts Albert Dirnberger sowie Kerstin Ruhland und Andreas Stößer (sitzend) von der Polizei.

Digitalisierung schreitet voran

04.04.2017 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Amtsgericht Rosenheim startet den elektronischen Rechtsverkehr

Ab sofort ist es mit einer speziellen Software für Rechtsanwälte möglich, Schreiben elektronisch bei Gericht einzureichen.

Die Digitalisierung der Bayerischen Justiz schreitet voran. Seit dem 22. März ist beim Amtsgericht Rosenheim in Zivil- und Familiensachen der elektronische Rechtsverkehr eröffnet. Rechtsanwälte können förmliche Schreiben jetzt rund um die Uhr zeit- und kostensparend elektronisch bei Gericht einreichen. Damit verbessert die Justiz ihren Service noch weiter und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für die Digitalisierung Bayerns.

Gleich am ersten Tag testeten die Direktorin des Amtsgerichts, Helga Gold, und der stellvertretende Vorsitzende des AnwaltVerein Rosenheim, Rechtsanwalt Peter Dürr, das neue System. Problemlos konnte ein Schriftsatz mit elektronischer Signatur an das Amtsgericht übersandt werden. Die Direktorin des Gerichts und Rechtsanwalt Dürr blicken zuversichtlich auf die weitere Entwicklung. „Das Gericht arbeitet daran, das neue System zügig Schritt für Schritt weiter auszubauen“, betonte Gold. Rechtsanwalt Dürr sieht durch die Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation viele Arbeitserleichterungen für Rechtsanwälte.

Die Einreichung der Schreiben erfolgt über das sogenannte besondere elektronische Anwaltspostfach (beA). Nicht zugelassen sind Mitteilungen per E-Mail oder auf anderen elektronischen Kommunikationswegen.

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