Toni Meggle, rechts im Bild, und Minister Joachim Herrmann zeichneten die Gewinner Klaus Lerner, Zweiter von rechts, Dirk Huber, Mitte, und Marcus Fußstetter, Vierter von links, aus. Fotos: Meggle

Die Kraft des Mittelstands

18.10.2016 • Aktuelles, Landkreis Rosenheim, Nachrichten

Erfolgreiche Jungunternehmer aus dem Mittelstand erhalten Ehrung durch Toni Meggle

Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Presse konnten am heutigen Abend im Rathaus in Wasserburg die diesjährige Verleihung des fünften Meggle-Gründerpreises miterleben. Wie bereits im letzten Jahr bildete das historische Gebäude den würdigen Rahmen für die feierliche Zeremonie und Übergabe der Preise an die drei Gewinner sowie ein hochkarätig besetztes Rahmenprogramm.

Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Presse konnten am heutigen Abend im Rathaus in Wasserburg die diesjährige Verleihung des fünften Meggle-Gründerpreises miterleben. Wie bereits im letzten Jahr bildete das historische Gebäude den würdigen Rahmen für die feierliche Zeremonie und Übergabe der Preise an die drei Gewinner sowie ein hochkarätig besetztes Rahmenprogramm.

In ihrer Begrüßungsansprache hob Dr. phil. Sonja Lechner M.A. den hohen Wert der Initiative hervor und bezeichnete diese als „die richtige Sache zu tun, ohne dazu aufgefordert worden zu sein“. Sie betonte, dass Toni Meggle genau diesen Geist vorlebe, habe er doch zahlreiche Initiativen ergriffen, sei es mit seinem unternehmerischen Lebenswerk oder eben gerade auch mit dem Gründerpreis, bei dem Unternehmertum aus dem Mittelstand geehrt werde. Der Mittelstand und seine Kraft, den Mut und die Eigenverantwortung vor den Eigennutz zu stellen, sei seit jeher eine Herzensangelegenheit Toni Meggles. Als Ehrengast begrüßte dann Toni Meggle den bayerischen Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr Joachim Herrmann, der im Anschluss in einer kraftvollen Rede über die Zukunft der Verkehrsinfrastruktur in Oberbayern referierte.

Er führte unter anderem aus, dass eine leistungsfähige und gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur aller Verkehrsträger die Grundvoraussetzung für Mobilität schlechthin sei. „Wir wollen die Verkehrsinfrastrukturen verstärkt ausbauen und verbinden, um größtmögliche Flexibilität für die Bürger zu erreichen“, so Herrmann. „Dazu müssen wir ein noch besseres Netzwerk anlegen. Ob die Bürger nun Straßen, Schienen, Radverkehr sowie Wasser- und Luftwege nutzen wollen, sollen sie in einem freien Land wie Deutschland selbst entscheiden können.“ Auch deshalb setzt die Bayerische Verkehrspolitik konsequent auf Vernetzung und Digitalisierung. „E-Mobilität ist unsere Zukunft“, erklärte Herrmann. „Unsere finanziellen Mittel für den Ausbau der Bundesstraßen in Bayern liegen allein in diesem Jahr bei 1,6 Milliarden Euro – und dieses Geld werden wir auch verbauen.“ Zudem stünden 485 Millionen Euro für die kommunalen Straßen bereit. „Das ist fast eine Million mehr als der Zuschuss für den Ausbau der Staatsstraßen“, freut sich Herrmann und ist überzeugt, dass dieses Geld „richtig und gut angelegt ist“.

Diskussion

Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Preisverleihung konnten die Gäste und Medienschaffenden dann an einer spannenden und hochinformativen Diskussion teilnehmen, bei der der Staatsminister Joachim Herrmann und Wolfgang Inninger, der Leiter des Projektzentrums Prien am Fraunhofer Institut, sich den Fragen des Publikums stellten.

Es wurden Fragen rund um die Verkehrsinfrastruktur erörtert. Dabei sei vor allem der Wandel in unserem Wertesystem zu beachten, erklärte Inninger. „Früher war besonders im ländlichen Raum das eigene Auto das große Statussymbol der jungen Menschen.“ Jetzt ginge der Trend mehr zu materiellen Dingen wie dem Smartphone.

Deshalb müsse man sich anpassen, stimmte Herrmann zu. „Angebote wie Carsharing müssen gefördert werden. Den jungen Menschen genügt es heutzutage meist, irgendein Auto zur Fortbewegung fahren zu können.“ Auch in diesem Punkt sei die Digitalisierung wiederum ein wichtiger Punkt, um schneller und genauer über Staus, Blitzer oder Mautstraßen jederzeit informiert werden zu können.
Im Anschluss an die Diskussion berichteten die Preisträger aus 2015 in einem kurzen Resümee über die Entwicklung ihres Unternehmens seit dem letztjährigen Gründerpreis.

Anschließend folgte der spannende Moment der Wahrheit für die Nominierten.

In einem kurzen Imagefilm wurden die diesjährigen Preisträger vorgestellt. Staatsminister Herrmann und Toni Meggle übergaben dann die begehrten Preise.
Die Laudatoren waren Dr. Sonja Lechner und Gerd Maas.
Die Preisträger des MEGGLE Gründerpreises 2016

Erster Preis (Prämie 25 000 Euro):
Ledermanufaktur Lerner, Amerang, Gründer: Klaus Lerner (Geschäftsführer), Gründeridee: Individuelle, mit Lasertechnik bearbeitete Lederwaren

Zweiter Preis (Prämie 15 000 Euro):
B11, Edling, Gründer: Dirk Huber, Gründeridee: Hochflexible, nachhaltig produzierte Akustiklösungen

Dritter Preis (Prämie 10 000 Euro):
Fußstetter Planungs-Gesellschaft mbH, Wasserburg. Gründer: Marcus Fußstetter, Gründeridee: Handgefertigte, mobile Kochmöbel

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