Der Bahnhof Rosenheim: Damals wie heute Haustüre der Stadt, Tor zur Welt und jetzt auch Eingangssequenz zur Ausstellung „Rosenheim wird Stadt“, die am 26. September eröffnet wird. Foto: Städtisches Museum Rosenheim

Die goldenen Jahre einer jungen Stadt

23.09.2014 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

Ausstellung im Städtischen Museum Rosenheim

Zum 150-jährigen Jubiläum der Stadterhebung zeigt das Städtische Museum Rosenheim vom 26. September 2014 bis zum 15. März 2015 die Ausstellung „Rosenheim wird Stadt. Die goldenen Jahre 1864 – 1914“. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer eröffnet diese Sonderschau im historischen Mittertor am Donnerstag, den 25. September um 19 Uhr.
Für den jungen Ludwig II. war das Unterschreiben der Urkunde zur Stadterhebung am 15. September 1984 nur einer von zahllosen Verwaltungsakten. Für Rosenheim war es das Signal zum Aufbruch in die Moderne. Was die Prinzregentenzeit für München, das war das halbe Jahrhundert zwischen Stadterhebung und Erstem Weltkrieg für Rosenheim.

Zwischen 1864 und 1914 hat es eine atemberaubende Metamorphose durchgemacht. Der gemütlich-behäbige Markt mit noch so manchen Kennzeichen des Mittelalters oder der Frühen Neuzeit wurde im Laufe eines Menschenlebens zur blühenden modernen Kleinstadt. Mit seinem zahlreichen zentralörtlichen Funktionen ist Rosenheim schon damals zum magnetisch anziehenden Mittelpunkt für die Menschen im näheren und weiteren Umland geworden. Im Sommer 1914 gingen diese goldenen Jahre der Rosenheimer Geschichte jäh zu Ende.

Mit Beginn des Krieges war auch das große Volksfest zum 50-jährigen Stadtjubiläum unangebracht und wurde abgesagt. Scherben eines Keferlohers bilden in der Ausstellung den symbolischen Schlusspunkt hinter die wichtigsten fünfzig Jahre der Rosenheimer Geschichte. Das Werden der Stadt wird veranschaulicht durch einen biografischen Erzählungsansatz, der verdeutlicht, dass es konkrete Menschen waren, die diese Entwicklung miterlebt und mitgestaltet haben. So kommen neben dem Bürgermeister Friedrich Stoll und der Unternehmenserbin Gertraud Stumbeck auch die Dienstmagd Franziska Fuchshuber und der Taglöhner Franz Hallhuber als Zeitzeugen zu Wort. Rosenheim wird Stadt.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind Dienstag bis Samstag 10 bis 17 Uhr, und am ersten, dritten und fünften Sonntag im Monat 13 bis 17 Uhr.

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