Josef Huber, Jakob Grau, Astrid Schneider, Daniela Ludwig MdB, dahinter Anton Heindl, Otto Lederer MdL, mittig dahinter Klaus Stöttner MdL, im Kreis der geehrten Jugendlichen (von links vorne).

Das scheinbar Unmögliche möglich machen

02.08.2016 • Aktuelles, Landkreis Rosenheim, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Rosenheimer Agentur für Arbeit ehrt Jugendliche, die trotz schwieriger Startbedingungen erfolgreich eine Ausbildung abgeschlossen haben

In Rosenheim fand im Hans-Schuster-Haus eine außergewöhnliche Abschlussfeier statt. Außergewöhnlich deshalb, weil 47 Auszubildende, die eine nicht gerade einfache Startposition hatten, erfolgreich ihren Berufsabschluss gemacht haben.

Den anwesenden Jugendlichen wurden in einem feierlichen Rahmen Preise und Ur-kunden von der Agentur für Arbeit überreicht. Sie alle besuchten in der Regel vor ihrem Start in die Ausbildung eine Förderschule.

Nach einem Berufsvorbereitungsjahr oder einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme haben alle bei einem Bildungsträger vor Ort (Diakonie, junge arbeit, bfz Rosenheim, Isar-Winkler-Werkstätten Bad Tölz) eine begleitete Ausbildung aufgenommen. Der Großteil von ihnen in direkter Kooperation mit einem Betrieb. Bei den anderen fungierte der Bildungsträger gleichzeitig als Ausbildungsbetrieb. Bei nahezu all diesen Jugendlichen wurde eine Einschränkung in der Lernfähigkeit diagnostiziert, so dass sie im Rahmen der beruflichen Rehabilitation (Ersteingliederung) von der Agentur für Ar-beit gefördert wurden. Die meisten haben während der Ausbildung die Förderberufs-schule Traunreut besucht und konnten so gezielt unterstützt werden.

Jakob Grau, stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Rosenheim, bedankte sich für die Professionalität und die hervorragende Zusammenarbeit mit den anwesenden Bildungsträgern, die die Jugendlichen intensiv begleitet oder sogar direkt ausgebildet haben. Nur so sei überhaupt erst die Chance zu einem Berufsabschluss ermöglicht worden. Grau richtete sich an die Gäste: „Die Leistung und das Durchhaltevermögen der Jugendlichen ist besonders zu betonen, weil sie „ihren“ Berufsabschluss erreicht haben und das trotz Förderschule oder sonstiger schlechter Startchancen. Diese Jugendlichen hier sind der Beweis dafür, dass sich Engagement und Einsatz lohnen! Die Veranstaltung heute soll ein Signal an Jugendliche und Eltern sein, die in einer ähnlichen Situation sind. Sie soll Mut machen, dass man es schaffen kann. Bereits jetzt, also kurz nach der Abschlussprüfung, haben einige der Absolventen eine Beschäftigung in Aussicht und für die anderen stehen die Chancen nicht schlecht bald einen geeigneten Arbeitsplatz aufnehmen zu können.“

Astrid Schneider, zuständige Teamleiterin in der Agentur für Arbeit zu den Jugendli-chen und Gästen: „Alle überzeugten durch ihren Mut, ihr Selbstbewusstsein und die positive Sicht auf ihre berufliche Zukunft. Gerade den Meistern, Gesellen und Gehilfen in den Firmen, die die praktische Ausbildung übernommen hatten, gilt es besonders zu danken. Sie sind es, die mit viel Geduld, Mühe und überdurchschnittlichem Engagement die Jugendlichen an den Berufsabschluss heranführen.“

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