„Das Miteinander steht im Mittelpunkt“
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„Das Miteinander steht im Mittelpunkt“

Im Gespräch mit dem Bürgermeister von Tuntenhausen, Georg Weigl

Was bedeutet für Sie persönlich die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit?

„Die Adventszeit und vor allem die Weihnachtstage sind für alle Christen der Beginn des neuen Kirchenjahres und diese Bedeutung ist für mich als gläubiger Christ am wichtigsten. Ich würde mich gerne in diesen Wochen auch innerlich auf Weihnachten vorbereiten, allerdings sind die hektischen Zeiten gerade in diesem Jahr nicht dafür geeignet.
Trotzdem stehen das Miteinander und meine Familie an Weihnachten im Mittelpunkt.

Wo und wie finden Sie die Ruhe, abseits der unbestrittenen Hektik der Zeit, sich auf das Fest einzustimmen?

„Die Ruhe für die Einstimmung finde ich ausschließlich zu Hause mit meiner Gattin. Wir versuchen vorrangig die letzten Tage vor Weihnachten uns ganz bewusst und gezielt vorzubereiten, in dem wir die Abende ohne große Vorbereitungen und Verpflichtungen genießen. Dazu gehören das Kerzenlicht des Adventskranzes und ein paar kleine, aber feine kulinarische Köstlichkeiten.“

Was wünschen Sie sich persönlich, für Ihre Gemeinde für das kommende Jahr?

„Für das Jahr 2022 wünsche ich allen Bürgerinnen und Bürgern nur Gesundheit als das wichtigste Gut in diesen schwierigen Zeiten. Dies gilt selbstverständlich auch für mich und meine Familie.“

Die Pandemie hat auch Sie sicherlich vor große Herausforderungen gestellt. Wie haben Sie diese schweren Zeiten bewältigt und was haben Sie sich für das kommende Jahr vorgenommen?

„Diese Pandemie war und ist nur mit einer positiven Einstellung zu bewältigen. Den Menschen die Notwendigkeit der politischen Entscheidungen zu erläutern, war für mich die mit Abstand schwierigste Aufgabe, die viel Kraft gekostet hat und leider auch viel Energie benötigte.

Wir müssen im kommenden Jahr vor allem die Spaltung der Gesellschaft, die leider in vielen Bereichen bereits vorhanden ist, wieder auf ein minimales Niveau zurückführen. Das soziale Gefüge in unserer Gemeinde leidet ansonsten noch viel länger und verändert die Strukturen auch im ländlichen Bereich.“

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