Coronavirus: „Umfangreiche staatliche Hilfen stehen für Rosenheimer Wirtschaft bereit“

23.03.2020 • Aktuelles, Landkreis Rosenheim, Nachrichten, Stadt Rosenheim

 
Die Coronavirus-Pandemie und die damit verbundenen staatlichen Vorgaben bedeuten einen schweren Einschnitt für die heimische Wirtschaft: Der IHK-Regionalausschuss Rosenheim ermutigt die Betriebe in der Region deswegen, die staatlichen Finanzhilfen zu beantragen und so die Auswirkungen abzuschwächen. „Ich rate allen betroffenen Unternehmen im Raum Rosenheim, sich zeitnah über die Hilfsprogramme der Staats- und Bundesregierung zu informieren und alle Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung zu nutzen“, erklärt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim. „Die IHK für München und Oberbayern steht den Unternehmen dabei mit einem umfangreichen Beratungs- und Serviceangebot zur Seite. Geschäftsleute werden mit ihren Sorgen und Fragen nicht
alleine gelassen.“
Bensegger bewertet die staatlichen Hilfs- und Förderprogramme als richtiges Signal an die Unternehmen, die teilweise in die Zahlungsunfähigkeit abzurutschen drohen. „Die Politik hat der Wirtschaft zugehört und diese Gefahr erkannt.“ Besonders betroffen von Umsatzeinbußen sind ersten Rückmeldungen aus der regionalen Unternehmerschaft zufolge unter anderem der stationäre Einzelhandel, die Gastronomie, die Hotellerie und die Tourismusbranche. „Ich rufe vor allem auch Selbstständige dazu auf, sich unter anderem bei der IHK zu den staatlichen Hilfen beraten zu lassen und diese zu beantragen. Die derzeitige Krise verschont keine Branche“, sagt Bensegger.
 
Krisenberatung der IHK:
 Einen umfangreichen Ratgeber für Unternehmen und Arbeitgeber bietet die IHK unter https://www.ihk-muenchen.de/corona/. Dort finden sich unter anderem Informationen zu staatlichen Soforthilfen, zur
Kreditabsicherung, Steuerstundung und Kurzarbeit, zu betrieblichen Präventionsmaßnahmen sowie Managementempfehlungen.
 Die Corona-Hotline der IHK ist unter 0 89/51 16-0 erreichbar.
 Die Bundesagentur für Arbeit bietet Unternehmen an, Kurzarbeit online anzuzeigen und nach der Feststellung das Kurzarbeitergeld ebenfalls online zu beantragen.

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