Chancengerechtigkeit von Anfang an

17.09.2014 • Aktuelles, Kurznachrichten

Kinderschutzbund fordert frühe Hilfen nicht nur am Weltkindertag

Der Kinderschutzbund Rosenheim regt zum Weltkindertag am 20. September die Verwirklichung von gesundheitlicher Chancengleichheit an. Die Gesundheit von Kindern hat einen wesentlichen Einfluss auf ihre Entwicklung. „Je früher Eltern und Kinder diesbezüglich wertschätzend unterstützt und gestärkt werden, umso besser. So lassen sich beispielsweise auch schwierigere Startbedingungen durch Prävention und Gesundheitsförderung gut ausgleichen – insbesondere, wenn diese früh ansetzen und nachhaltig sind“, sagt Marianne Guggenbichler, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes Rosenheim.

,,Je früher, umso besser!“

Der Deutsche Kinderschutzbund DKSB fordert deshalb in seiner Resolution einen allgemeinen Rechtsanspruch auf Frühe Hilfen, um die gesunde Entwicklung der Kinder von Geburt an zu fördern. Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die gesundheitlichen Risiken abbauen, die Entwicklung der Kinder unterstützen und die Chancengerechtigkeit unabhängig von der sozialen Herkunft ermöglichen.

Zudem sind schon im Kindes- und Jugendalter viele Erkrankungen und Gesundheitsbeschwerden auf eine ungesunde Ernährung in Verbindung mit einem Mangel an körperlicher Bewegung zurückzuführen. An diesen Punkt knüpft die diesjährige Kampagne des DKSB „Gesundheit=Chance“ an. „Wir wollen mit der Kampagne das Bewusstsein für Gesundheit stärken, auf die Problemlagen hinweisen und die vielfältigen, bereits in den Orts-, Kreis- und Landesverbänden existierenden Projekte bekannt machen“, so Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes.

Dabei bezieht sich die Kampagne auf Artikel 24 der UN-Kinderrechtskonvention, der das Kinderrecht auf gute Gesundheitsvorsorge und das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit für alle Kinder und Jugendlichen in unserer Gesellschaft festschreibt.

Marianne Guggenbichler: „Wir im Kinderschutzbund Rosenheim unterstützen Familien und Kindern bei einer gesunden Entwicklung von Anfang an, zum Beispiel mit unserem Willkommens-Projekt in Kooperation mit der Stadt Rosenheim und deren KoKI-Stelle oder etwa den Elternkursen Geburt bis drei Jahre. Auch das Mehrgenerationenhaus Wasserburg trägt mit seinen Angeboten wie dem KizClub oder den Familienpaten dazu bei.“

Weitere Informationen gibt es beim Kinderschutzbund Rosenheim unter Telefon 0 80 31/1 29 29 oder im Internet unter www.kinderschutzbund-rosenheim.de.

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