Rettungseinsätze im Gebirge müssen geübt werden.

Bundespolizei-Piloten trainieren für den Gebirgseinsatz

04.06.2014 • Aktuelles, Landkreis Rosenheim, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Polizeihubschrauber mehrere Tage lang in der Region

Die Bundespolizei-Fliegergruppe ist in der Zeit vom 10. bis 19. Juni zu Gast bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim. Die Berufspiloten und Flugtechniker für Hubschrauber absolvieren einen Lehrgang zum Fliegen im hochalpinen Gelände.

Rettung aus Lebensbedrohung

Vom Bundespolizeistandort in der Burgfriedstraße aus starten die Besatzungen in die Alpenregion, um die erforderlichen Flugeinweisungen zu erhalten. An der Ausbildung sind 60 Angehörige des Flugdienstes der Bundespolizei und der Polizeien der Länder mit bis zu 11 Hubschraubern beteiligt.

Die Einsatzmöglichkeiten von Hubschraubern der Bundespolizei sind vielfältig: Sie dienen der Rettung von Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen, etwa im Gebirge. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch Waldbrände aus der Luft wirkungsvoll bekämpfen. Die Piloten und Flugtechniker der Bundespolizei sind zudem in den Rettungshubschraubern Christoph 14 mit Sitz in Traunstein und Christoph 17 mit Sitz in Kempten eingesetzt. Der tägliche Luftrettungsdienst im Alpenraum stellt höchste Ansprüche an das fliegerische Können der Besatzungen.

Der nun angesetzte Lehrgang ist erforderlich, um die Hubschrauberbesatzungen für das Fliegen im Gebirge zu trainieren, da der Alpenraum besondere Ansprüche an das fliegerische Können darstellt. Felswände und Steilhänge, höhenbedingte Temperaturunterschiede oder spezifische Auf- und Abwinde sind Bedingungen, auf die die Besatzungen vorbereitet und trainiert sein müssen.

Höchste Ansprüche an Können der Besatzung gestellt

Durch diese unabdingbare Ausbildungsmaßnahme kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen durch Fluglärm kommen.
Hierfür bittet die Bundespolizei um Verständnis.

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