Blick in die Ausstellung.

Breites Spektrum an Materialien

07.02.2017 • Aktuelles, Kultur, Lk Rosenheim

Ausstellung von Baldur Geipel und Martin Rasp in der Galerie Bruckmühl

In ihrer neuen Ausstellung zeigt die Galerie Markt Bruckmühl vom 5. Februar bis 12. März Grafiken von Baldur Geipel und Plastische Wandbilder von Martin Rasp.

Baldur Geipel, geboren 1933 im Vogtland, machte zunächst eine Ausbildung zum Holzbildhauer, danach studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Josef Henselmann. Seit 1959 ist er selbstständig tätig, seine Arbeiten sind seit Jahrzehnten in Ausstellungen zu sehen und erhielten zahlreiche Auszeichnungen, so bereits 1974 den Seerosenpreis der Landeshauptstadt München. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Bildhauerei, prägend hier waren für ihn Landschaften und deren Menschen sowie Städte und Museen in Europa, der Türkei, in Ägypten und New York. In der Bruckmühler Ausstellung werden von Baldur Geipel vorwiegend Arbeiten aus dem grafischen Werk gezeigt. Tier, Mensch, Horizont, sind die zentralen Themen seiner Kunst. „Eine elementare räumliche Erfahrung sind für mich der Horizont und die Höhle. Der Horizont als überwindbare, aber immer wieder eine sich neu aufbauende Gliederung einer Berglandschaft sowie der Blick in den Raum, in dem wir uns bewegen. Baldur Geipel lebt und arbeitet in München.

Martin Rasp (1940 bis 2012), geboren in Vilshofen/Donau, studierte er an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg. Bereits 1976 erhielt er den Ehrenpreis der Internationalen Sommerakademie Salzburg. Insgesamt viermal, erstmals schon 1977, erhielt er den Förderpreis des Landes Salzburg. Seit dieser Zeit sind seine Arbeiten in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Der österreichische Künstler Martin Rasp arbeitet mit einem breiten Spektrum an Materialien unterschiedlichster Herkunft, unterstreicht damit die wechselseitige Spannung zwischen ihnen und verbindet so verschiedene Aspekte der Wirklichkeit in einem einzigen Werk. Ebenso wichtig wie das fertige Kunstwerk als Metapher für die Gefühle und Ideen im Leben des Künstlers, ist bei Martin Rasp, ebenso wie bei Baldur Geipel, der Entstehungsprozess selbst. So werden Arbeiten entwickelt, die die Fantasie des Betrachters anregen, Assoziationen auslösen und eine ganz eigene Interpretation der Begriffs „Land Art“ ermöglichen. Martin Rasp lebte und arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 2012 in Berchtesgaden.

Vernissage ist am 5. Februar um 11 Uhr, die Einführung gibt Dr. Elmar Zorn. Öffnungszeiten der Galerie Markt Bruckmühl, Sonnenwiechser Straße 12, Bruckmühl: mittwochs von 14 bis 18 Uhr, samstags und sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr.

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