Betriebe entlasten

27.10.2015 • Aktuelles, Nachrichten

Für viele Betriebe stellt der zweiwöchige Blockunterricht seiner Auszubildenden eine Belastung dar. Eine Entzerrung des Blockunterrichts könnte nach Auffassung des Präsidenten des Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e.V.

Der Präsident des Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e.V. (BDS), Marco Altinger, hat sich in einem Schreiben an den bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle gewandt und um Flexibilität speziell im Bereich der Ausbildung geworben.
Viele Ausbildungsbetriebe bewerten die derzeitige Praxis des Blockunterrichts an den Berufsschulen sehr kritisch. In zahlreichen Ausbildungsberufen ist es bereits üblich, ein oder zwei feste Unterrichtstage in der Woche fest pro Schuljahr einzubauen.
In den Berufsausbildungen, wo das nicht so ist, stellt der zweiwöchige Blockunterricht nach Aussage zahlreicher Betriebe eine erhebliche Belastung der Arbeitsabläufe sowie Mehrkosten und Produktions-einbußen dar. Insbesondere dann, wenn gleich mehrere Auszubildende im Betrieb fehlen.
In seinem Brief regt Altinger im Sinne der betroffenen Unternehmen an, den Blockunterricht zu entzerren und stattdessen zum Beispiel alternativ einen festen Schultag/Woche oder eine Klasse per Blockunterricht und eine weitere Klasse per Wochenunterricht anzudenken. Hier könnte dann der Ausbildungsbetrieb selbst entscheiden, welche Form für seinen Betrieb von Vorteil ist. Dies würde zu einer deutlichen Entlastung in den Betrieben führen. Die Antwort des Kultusministers steht noch aus.

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