Auf der internationalen Übungsfirmenmesse der bayerischen Wirtschaftsschulen in Rosenheim: Schulleiterin Bärbel Marx, WS Alpenland Bad Aibling (links), Schulleiter Thomas Seidel, WS Dr. Kalscheuer Rosenheim (Dritter von links), im Gespräch mit Vertretern der bayerischen Übungsfirmenzentrale. Foto: fü

Bayerische Wirtschaftsschulen neu aufgestellt

16.04.2014 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

Etwas leiser, quasi im Schatten der großen schulpolitischen Diskussionen und Änderungen im Bereich von G8/G9 und der Mittelschulen, haben sich die bayerischen Wirtschaftsschulen ein neues Gewand schneidern lassen. Vertreter aus Schule, Wirtschaft und Wissenschaft bearbeiteten die Inhalte dieses traditionellen Schultyps, um eine moderne, marktgerechte Schule zu entwickeln. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Sowohl der Ausbildungsmarkt als auch die weiterführenden Schulen werden auf optimal ausgebildete Absolventen treffen.

Im September 2014 werden die neuen Lehrpläne und Stundentafeln in der untersten Jahrgangsstufe der Wirtschaftsschule eingeführt. Noch weiter ausgebaut wurde die Praxisorientierung des Schultyps, indem ein wesentlicher Schwerpunkt auf die Arbeit in einem Übungsunternehmen gelegt wird. Hier werden nicht nur erarbeitete betriebswirtschaftliche Kenntnisse umgesetzt, sondern es werden auch durch Einsatz der gängigen EDV- und Finanzbuchhaltungsprogramme betriebliche Abläufe realitätsnah umgesetzt.

Eine weitere Erneuerung fand das Fach Mathematik, welches nun in allen Jahrgangsstufen angeboten wird. Als Abschlussprüfungsfach zur mittleren Reife werden es die Schüler wählen, die eine schulische Weiterbildung an der FOS anstreben; die anderen können es durch eine praktische Abschlussprüfung im Übungsunternehmen ersetzen.

Neue Konzepte

Auch andere Fächer erfahren zeitgemäße Anpassungen, eine naturwissenschaftliche Grundbildung wird gesichert.

Hervorzuheben ist, dass bei der Konzeption die vielen Fachleute die Neuausrichtung von der „Marktseite“ her entwickelt hatten. Bei der Einführung des neuen Lehrplans ist die Wirtschaftsschule auch die erste weiterführende Schulart, die das neue pädagogische und didaktische Lehrplankonzept in Bayern einführt: Die Schülerinnen und Schüler erwerben Kompetenzen, praktische Lernsituationen zu lösen. Auswendig lernen, ohne den Sinn zu begreifen, sollte damit der Vergangenheit angehören.

Der mittlere Bildungsabschluss an einer Wirtschaftsschule hat an Attraktivität gewonnen. Für Schüler aus der 6., 7., 8. und 9. Klasse der Mittelschule gibt es vielfältige Übertrittsmöglichkeiten. Schüler aus Gymnasium und Realschule finden einen praktikablen Weg zur mittleren Reife, der alle Optionen für einen weiteren schulischen Werdegang offen hält.

Im Landkreis Rosenheim gibt es die kommunale Wirtschaftsschule Alpenland in Bad Aibling sowie die private Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer in Rosenheim.  fü

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