Bad Endorf glänzt mit Edelmetall

10.04.2018 • Aktuelles, Sport

Abschlussfeier an der Bundespolizeisportschule Bad Endorf

Mehr als die Hälfte der Goldmedaillen deutscher Athleten, genau acht an der Zahl, die in PyeongChang bei den olympischen Winterspielen erkämpft wurden, gehen auf das Konto von Sportlern, die sich in der Bundespolizeisportschule Bad Endorf befinden. In einer würdigen Abschlussfeier wurden alle erfolgreichen Sportler des Winters besonders geehrt. Mit Filmeinspielungen wurden die Wettkämpfe nochmals einem breiten Publikum in Erinnerung gerufen. Thomas Leuthardt, Leiter der Bundespolizeisportschule würdigte die phänomenale Leistung seiner Sportler. „Es macht mich unglaublich stolz wie sie äußerst sympathisch die Schule und Deutschland vertreten haben“.

Der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium des Inneren, Bau und Heimat, Stephan Mayer, sprach von einem unverzichtbarem Eckpfeiler des deutschen Sports, den die Bundespolizeisportschule darstelle. „Die Anlage in Bad Endorf wird im nächsten Jahr renoviert, saniert und erweitert“ verkündete er.

Die Möglichkeiten für Spitzensportler möchte er noch weiter verbessern. Von den 81 Geförderten waren 22 in Südkorea dabei. Wenn es eine Nationenwertung für Bad Endorf gäbe, hätten die Sportler der Schule den siebten Platz, noch vor Österreich eingenommen. Durch die Leistungsdichte konnten bei diversen Wettkämpfen im vergangenen Winter 110 „Stockerlplätze“, davon 51 Weltcupsiege errungen werden.
Er lobte die optimalen Bedingungen für Training und Wettkampf, das durch das duale System den Sportlern auch eine berufliche Perspektive ermöglicht. Aller Ehren Wert fand er das Auftreten bei den Spielen. Auch vergaß er neben den Weltklasseathleten nicht die Nachwuchskräfte zu erwähnen. Außerdem die Ausbilder, Trainer, Ärzte, das Physioteam und die Mitarbeiter der Küche.

Der Vizepräsident des Bundespolizeipräsidiums Jürgen Schubert ging auf die duale Ausbildung ein. Fast 80 Prozent bleiben nach Beendigung ihrer sportlichen Kariere bei der Bundespolizei und werden in den unterschiedlichsten Orten eingesetzt. Insgesamt sind 17 Trainer am Standpunkt. Auch das ist eine Möglichkeit bei der Bundespolizei weiter zu machen, so wie es in Zukunft Björn Kircheisen plant, der vom aktiven Sport zurück trat. Er wurde während der Feier des Öfteren lobend für seine Leistungen im Laufe seiner langen Weltcup-Kariere erwähnt.

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes Alfons Hörmann dankte den erfolgreichen Sportlern. Aber auch denen, die nicht ganz oben stehen können. Bemerkenswert was in PyeongChang gelaufen ist. „Respekt und Hut ab vor dem, was ihr geleistet habt, auch ohne vor der Kamera zu stehen.“
Bad Endorfs Bürgermeisterin Doris Laban gratulierte den Sportlern ebenfalls und war beeindruckt, was die Bundespolizeisportschule leistet. Die 13 gewonnenen Medaillen sieht sie als Glückszahl. Die Combo des Bundespolizeiorchesters München umrahmte die Veranstaltung musikalisch. Nach dem Spielen der Nationalhymne wurden die Medaillengewinner geehrt.

Es waren dies die Medaillengewinner bei U23- und Juniorenweltmeisterschaften. Anschließend die 22 Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2018, die Bronze- und Silbermedaillengewinner und zum Schluss die Gewinner der Goldmedaillen. Je zwei Goldmedaillen gewannen Natalie Geisenberger und Tobias Arlt im Rennrodeln. Francesco Friedrich im zweier und vierer Bob. Eine Goldmedaille errangen Johannes Ludwig im Rennrodeln und Arnd Peiffer im Biathlon.

Interessant ist auch die Tatsache, dass zwölf der 13 Bad Endorfer Medaillen im Eiskanal gewonnen wurden und nur eine auf Schnee. Es war durch die acht Goldmedaillen das erfolgreichste Olympiajahr der Bundespolizeisportschule. Bei der Autogrammstunde am Vortag wurde der lädierte Sturzhelm von Nico Walther dem zahlreichen Publikum präsentiert. Der kleine Levi Sümmchen aus Bad Endorf hatte daraufhin einen besonderen Wunsch. Er wollte den Helm gerne aufsetzen und sich mit Nico Walther, der damit stürzte, fotografieren lassen. Als besonderes „Zuckerl“ legte Walther seine Silbermedaille um den Hals und so hat der kleine Fan auch diese noch mit auf dem Foto. Ob er mal Bobfahrer werden möchte weiß man nicht. Goike

 

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