Daniel Müller, Annika Fellner und Johanna Cormann.

Ausweglosigkeit des Menschen

16.06.2015 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

„INNszenierung“ zeigt „Geschlossene Gesellschaft“

Nach den großen Erfolgen der Theatergruppe INNszenierung mit den Stücken „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt und „Viel Lärm um nichts“ von William Shakespeare ist es nun wieder soweit. Das Drama „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre wird insgesamt viermal auf unterschiedlichen Bühnen im Raum Rosenheim aufgeführt. Das Besondere an der Theatergruppe ist, dass sie ausschließlich aus Schülern des Finsterwalder-Gymnasiums, des Karolinen-Gymnasiums, des Ignaz-Günther-Gymnasiums, der FOS/BOS, der Montessori-Schule und der Wahldorfschule besteht. In dieser Form und Organisation ist ein derartiges Projekt in Rosenheim einmalig.

In dem diesjährigen Werk des französischen Philosophen und Schriftstellers Jean-Paul Sartre wird die Ausweglosigkeit des Menschen in der Ewigkeit der existenzialistischen Hölle behandelt. Dabei finden sich drei Menschen, die sich in ihrem Leben noch nie begegnet sind, in der Hölle wieder. Sie sind dazu verdammt, sich bis in alle Zeiten zu quälen. Dabei gibt es in dieser Hölle keine körperlichen Qualen, die Folter ist auf einer rein geistigen Ebene und drückt die Hoffnungslosigkeit der drei Verurteilten in den Bereichen Liebe, Sexualität und Anerkennung aus.
Die Rollen der drei Verdammten Joseph Garcin, Inès Serrano und Estelle Rigault werden von den Schauspielern Daniel Müller, Annika Fellner und Johanna Cormann gespielt. Die Inszenierung wird von Sebastian Kießer übernommen.
Die Aufführungen werden am 22. Juni im Karolinen-Gymnasium, am 24. Juni im Ignaz-Günther-Gymnasium und am 4. und 5. Juli in der Blackbox im Rosenheimer Lokschuppen um jeweils 19.30 Uhr zu sehen sein. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen und den gesamten Spielplan 2015 finden Sie auf der Homepage www.innszenierung.de.

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