• Öffentliche Auslegung

    20.08.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

    Teiländerung des Bebauungsplans Nr. 19a „Oberaustraße West“

    Der Rosenheimer Stadtrat hat den Entwurf zur 18. Teiländerung des Bebauungsplans Nr. 19a „Oberaustraße West“ gebilligt und für die öffentliche Auslegung und Behördenbeteiligung freigegeben. Das Plangebiet liegt im sogenannten Aicherpark südlich des neuen Bahnhaltepunktes Rosenheim-Aicherpark und nördlich der Oberaustraße.
    Ziel der Planung ist es, die erforderliche Wegeverbindung zum neuen Bahnhaltepunkt Rosenheim-Aicherpark planungsrechtlich zu sichern. Gleichzeitig soll die Bebauungsplanänderung dazu genutzt werden, das bestehende Planungsrecht auf den im Plangebiet liegenden Grundstücken im Vorfeld einer geplanten Gesamtkonzeption an die aktuellen Bedürfnisse der Gewerbetreibenden anzupassen.

    Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren nach Paragraf 13a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach Paragraf 2 Abs. 4 BauGB geändert.
    Der Planentwurf einschließlich der Begründung kann in der Zeit von Montag, 19. August, bis einschließlich Montag, 23. September, im Flur des Stadtplanungsamtes im Rathaus, Königstraße 24, Ostflügel dritter Stock, eingesehen werden.

    Während der Auslegungsfrist können von jedermann Stellungnahmen zu dem Planentwurf schriftlich oder während der Dienststunden (Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr und Montag bis Mittwoch 14 bis 16 Uhr, Donnerstag 14 bis 17 Uhr) sowie nach Vereinbarung zur Niederschrift vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.
    Die Unterlagen können darüber hinaus im Internet abgerufen werden unter https://www.rosenheim.de/ stadt-buerger/planen-und-
    bauen/bebauungsplaene/oeffentlichkeitsbeteiligung.html.

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  • Kleine Erdenbürgerin

    20.08.2019 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

    1000. Geburt im RoMed Klinikum Rosenheim

    Am 24. Juli erblickte um 12.30 Uhr Johanna Irmgard Nikolussi als 1000. Geburt im RoMed Klinikum Rosenheim das Licht der Welt.

    Die kleine Erdenbürgerin, die 49 Zentimeter groß ist und bei der Geburt 3240 Gramm wog, ist das dritte Kind von Irmgard und Bernhard Nikolussi aus Oberaudorf. Über den Nachwuchs freuen sich die beiden Geschwister sowie das Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des RoMed Klinikums Rosenheim.

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  • Natur.Kunst.Leben

    20.08.2019 • Aktuelles, Kultur, Lk Rosenheim, Stadt Rosenheim

    Textilkünstlerin Maria Schiefer blickt auf 60 Jahre ihres kreativen Schaffens am Sonntag, 25. August, 11 bis 17 Uhr, in Rosenheim

    Die Rosenheimer Textilkünstlerin und Interior-Designerin Maria Schiefer ist eine Ausnahmeerscheinung im wahrsten Sinn des Wortes. Damit ist nicht allein ihr Kleidungsstil gemeint. Ihre selbst entworfenen und gefertigten Gewänder sowie ihr eigenwilliger Kopfschmuck sind ihre Markenzeichen und gleichzeitig ein Statement für Naturbewusstsein und Nachhaltigkeit. Manchmal erscheint sie beduinenhaft wie eine Wüstenkönigin, dann wieder zeigt sie sich mit High Heels und Leoprints wie eine Pop-Ikone.

    Bereits mit 18 Jahren beginnt die aus Übersee stammende gelernte Strickerin eigene Stoffe und Kleidermodelle zu entwerfen. Mit Anfang 20 beschließt sie, sich selbstständig zu machen und eröffnet ein kleines Atelier in Übersee. Ihre Kreationen aus Wolle erobern in den 60er-Jahren ein illustres Publikum weit über die Grenzen hinaus. Handgemacht vom Faden bis zur Naht versprühen ihre Joppen, Kleider, Tuniken oder Mäntel nicht nur Extravaganz, sondern sorgen in ihrer Wirkung als natürliche Klimaanlage für körperliches Wohlbefinden.

    Neben den textilen Arbeiten verwirklicht sich das energiegeladene Multitalent auch der Bau- und Gartengestaltung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten und ihres Lebens steht das Prinzip der Nachhaltigkeit.

    Die Ausstellung zeigt zahlreiche Modelle aus den Anfangszeiten ihrer Laufbahn. So ist ein Mantel zu sehen, den sie mit Anfang 20 gewebt und genäht hat und der in seiner zeitlosen Eleganz und soliden Qualität die Jahrzehnte überdauert hat und heute genauso modern wirkt wie vor 60 Jahren.
    „Ich möchte mit dieser Ausstellung nicht nur meine Kreationen präsentieren, sondern vor allem auch jungen Menschen zeigen, dass ein Leben in Einklang mit der Natur nicht in erster Linie Verzicht und Einschränkung bedeutet, sondern voller Inspiration, Ästhetik und Freude steckt“, so Maria Schiefer.
    Neben einigen dokumentarischen Beiträgen zu ihrem Leben und Schaffen zeigt Maria Schiefer Stoffe und Gewänder aus sechs Jahrzehnten. Zu sehen sind außerdem die Kollektionen ihrer Töchter, der Textildesignerin Kathrin Schieder und der Dipl. Designerin Donata Schiefer.
    Die Ausstellung „Natur. Kunst.Leben“ findet statt am Sonntag, 25. August, 11 bis 17 Uhr, in Rosenheim, Schopperstraße 25, hinter dem RoMed Klinikum am Inn. Der Eintritt ist frei.

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  • Teamgeist und Spaß

    20.08.2019 • Aktuelles, Sport

    Gute Leistungen der DLRG Bad Aibling beim ResQCup 2019

    ResQCup 2019 – wie jedes Jahr im Juli trafen sich die Rettungsschwimmer zum alljährlichen Freiwasserwettbewerb am Großen Brombachsee. Bei zunächst bestem Wetter wurden die verschiedensten Staffelwettbewerbe ausgetragen, am Start sind jeweils gemischte Mannschaften in den Altersklassen Jung (bis 13 Jahre) und Alt (ab 14 Jahre).

    Insgesamt konnten alle drei  Mannschaften der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Bad Aibling hervorragende Leistungen zeigen. Vor allem aber geht es hier um Teamgeist, Mannschaftszusammenhalt und Spaß an den anstehenden Aufgaben.
    Die eigentlichen Wettbewerbe sind die Staffeln, bei denen es darum geht, mit oder ohne Hilfsmittel möglichst schnell und effizient zu schwimmen, zu retten, oder Aufgaben wie Erste Hilfe, Notruf absetzen zu erledigen. Besonders beliebt vor allem bei den Kleinen war wieder die Schlauchbootstaffel, die ohne Paddel auskommen muss, hier konnte das Team aus Bad Aibling sogar den zweiten Platz belegen. In der für alle Teilnehmer als Pflicht definierten Kombinierten Übung reichte es sogar für den ersten Platz.

    Bei den Großen waren die Aktiven in Staffeln wie Run-Swim-Run, Kleiderschwimmen, Rettungsbrett und Rettungsleine zusätzlich zur Kombinierten Übung am Start. Dabei erreichten die Mitglieder der DLRG Bad Aibling den dritten Platz in der Gesamtwertung.
    Auch die Jugend war wieder mit am Start, welche sich besonders durch ihren lautstarken Einsatz bei der Unterstützung der zwei Wettkampf-Teams hervorhob. Auch hier konnten am Ende Ergebnisse im guten Mittelfeld erreicht werden, obwohl sich die Jugendlichen das ganze Jahr hauptsächlich um das Training der Kleinen, Jugendveranstaltungen und Aktivitäten in den Bereichen Jugend-Einsatz-Team und Schnell-Einsatz-Truppe engagieren. Insgesamt eine tolle Mannschaftsleistung und ein sehr schönes Wochenende für alle Beteiligten.

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  • Vielfalt zum Entdecken

    20.08.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

    Familienprogramm im Bildungswerk Rosenheim

    Wenn viel kleine Leute, an vielen kleinen Orten, viele kleine Schritte tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.“ So lautet ein afrikanisches Sprichwort. Das Bildungswerk Rosenheim legt die Basis für viele kleine Schritte mit nachhaltigen Folgen. So ist das neue Familienprogramm geprägt von Bestärkung, Nachhaltigkeit und Freude.

    In der Familien-Kräuter-Zeit können Kinder mit ihren Eltern für die Werte und Schätze der Natur begeistert werden. Es gibt Tipps für achtsame Kommunikation, wertvolle Hinweise für die Erkältungszeit oder kreative Anregungen mit neuen Upcycling-Ideen. Traditionelles Brauchtum wird spielerisch neu entdeckt und für Väter gibt es einen Werkzeugkoffer für den Familienalltag.

    Das Eltern-Kind-Programm (EKP) in Stadt und Landkreis begleitet junge Familien mit Kindern bis zu drei Jahren und schafft eine breite Basis für die Entwicklung der Kinder. Ebenso beliebt ist der Musikgarten, der Eltern und Kinder auf lustvolle Weise in die Welt der Musik einführt und ganzheitlich sind auch die Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte.
    Das Programm bietet wieder eine Vielfalt an, die entdeckt werden darf.

    Unter bildungswerk-rosenheim.de ist das Programm und alle Veranstaltungen zu finden.

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  • Junge Kunst in Amerang

    20.08.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

    Die vierte und letzte Etappe der Wanderausstellung

    Die Wanderausstellung „Junge Kunst 2019“ und „Die Kinder von Dali bis Picasso“ machen Station im Rathaus in Amerang. Es ist die letzte Etappe der Ausstellung, nachdem sie bereits im Foyer des Landratsamtes Rosenheim und in den Rathäusern von Bad Aibling und Eggstätt zu sehen war.
    „Junge Kunst 2019“ ist eine Veranstaltung, die der Landkreis Rosenheim unterstützt, und die von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises konzipiert und organisiert wurde. Zu sehen sind über 30 Arbeiten, die von der Collage über Zeichnung, Acrylbilder- und Grafik, Fotos bis zur Plastik und Skulptur diverse Techniken umfasst.

    Es ist eine Ausstellung von jungen, nicht akademischen Künstlern, die sich mit ihren Ausdrucksmitteln und Inhalten mitteilen wollen. Sie suchen im Publikum den Gesprächspartner, um über ihre Erfahrungen, Ängste, Probleme und Auseinandersetzungen mit dem Leben und der Umwelt zu kommunizieren. Besonders ausdrucksvoll sind die Arbeiten der „Kinder vom Dali bis Picasso“. Die drei bis 13 Jahre alten Künstlerinnen und Künstler sind nicht am naturtreuen Abbilden orientiert, sondern ließen ihrer Fantasie freien Lauf, um das eigene Weltverständnis aufs Blatt zu bringen.

    Fantasie freien Lauf gelassen

    Die Arbeiten sind bis 8. September zu den amtlichen Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

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  • Vom mittelalterlichen Leben und Treiben

    20.08.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

    Eine historische Stadtführung mit Weißwurstessen startet am Samstag, 24. August, um 10.30 Uhr am Parkhaus P1 in Rosenheim.

    Hier dreht sich alles um das Treiben am mittelalterlichen Marktplatz und der ersten Blütezeit Rosenheims. Gründung, Existenz und Wohlstand bis ins 19. Jahrhundert verdankt Rosenheim dem Inn. Er war wichtigster Frachtweg und brachte Handel und Handwerk in den gefreiten Markt. Chronisten und historische Zeugnisse berichten von strengen Gesetzten der Marktgemeinde und der Zünfte, von Gewerbe und Kultur. Die Karten müssen im Vorverkauf erworben werden und sind bei der Touristinfo Rosenheim im Parkhaus P1, Hammerweg 1, erhältlich. Weitere Informationen gibt es auch telefonisch unter: 0 80 31/3 65-90 61.

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  • Ein Baum in Windshausen

    13.08.2019 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

    Mit dem Tod geht die Liebe nicht zu Ende

    Für viele Jahre war ein Baum in Windshausen der Ankerpunkt für Horst und Rosina Baur. Hierher kamen sie fast täglich, unterhielten sich und genossen den Ausblick. Öfters schauten auch die Windshausener vorbei, auch der Bürgermeister war darunter, unterhielten sich mit dem Paar und brachten auch mal ein Stück Kuchen mit oder eine Thermoskanne Kaffee.

    Doch nun geht das nicht mehr. Denn Rosi Baur ist nun verstorben, kurz nach ihrem 84. Geburtstag und nach einem ungeheuren Leidensweg. Vor 19 Jahren brach die große Liebe von Horst Baur bei einer    Tandemtour zusammen. „Hirnblutung“, war die Diagnose. Die Folge: Rosi Baur war an den Rollstuhl gefesselt, konnte sich nur noch schwer verständlich machen. Mit das schlimmste an dieser neuen Situation: Die Reisefreudigkeit des Paars, das zuvor gemeinsam die Natur in zahllosen Ausflügen und Reisen zu Fuß und mit dem Fahrrad immer wieder neu entdecken konnte, war auf einen Schlag eingeschränkt. Rosi Baur konnte nicht mehr selbst gehen und fahren. Was tun? Horst Baur, nicht wenigen Rosenheimern auch als Künstler bekannt, gab nicht auf und machte ein Fahrrad ausfindig, an dessen Vorderachse ein Rollstuhl montiert werden konnte. Nun fing der tägliche Rhythmus im Einklang der Natur wieder an. Horst Baur fuhr und schob seine Rosi zu den – nun zwangsläufig nicht mehr ganz so weit entfernten – schönen Ecken. Dort genossen sie das Leben, so gut es mit den vielen Einschränkungen ging. Und der Baum in Windshausen begann, eine so große Rolle zu spielen.

    Doch Windshausen war nicht das einzige Ziel der beiden Natur- und Bergliebhaber. Mit einer unglaublichen Kraft, die man dem eher schmächtigen, aber ungemein drahtigen Horst Baur auf den ersten Blick nicht ansehen würde, fuhr und schob er seine Rosi mit dem Rohlstuhl oder mit dem Spezialfahrrad durch die Städte der Region und auf die Berge – und immer wieder zum Baum in Windshausen.

    Nach einem weiteren Schlaganfall, den Rosi Baur erlitt, war die Lage beim Ehepaar schier aussichtslos, auch das Spezialrad ging kaputt. Hilfe und Unterstützung erfuhren sie im Pflegeheim in Rosenheim-Küpferling. Die Pflege zuhause, die er beinahe 20 Jahre lang übernommen gehabt hatte, war für Horst Baur alleine nicht mehr zu leisten. In Küpferling wurde nicht nur Rosi Baur mit offenen Armen aufgenommen, auch ihr Ehemann war mehr als willkommen. Er war jeden Tag der erste, der kam und der letzte, der ging und begleitete seine Frau durch den Alltag, vom Frühstück bis zum Schlafen gehen.

    Bald hingen auch etliche seiner farbkräftigen, ausdrucksvollen Bilder in den Fluren und Zimmern des Pflegeheims, die sich oft mit dem Thema „Rosenheim“ befassen und in einer ganz eigenen Collage-Technik entstehen. Seine Bilder sind der Ausgleich für einen oft sorgenvollen Alltag. „Hier male ich mir das Hirn frei, das brauche ich“, meint er zu seiner Kunst. Signiert hat er praktisch alle seine Bilder mit „R. und H. Baur“, denn seine Inspiration war auch seine Frau.
    Der hohe Beliebtheitsgrad bei den Mitarbeitern des Pflegeteams bis hin zu Leitung ist gut zu erklären mit Horst Baurs Mischung aus Bescheidenheit, Demut und Großzügigkeit – und mit der großen Hingabe, mit der er für seine Rosi Tag und Nacht da war.

    Auf seine Initiative erscheint auch dieser Artikel. Nicht, weil er sich in den Vordergrund stellen möchte, sondern weil es ihm so wichtig ist, dass die Leute, die seine Rosi und ihn so tatkräftig unterstützt haben, auch öffentlich einen Dank erhalten. Das übernehmen wir gerne für ihn und übermitteln seinen ganz besonderen Dank an die zweite Betreuerin neben ihm selbst, Christa Ziegler, den Chef des Seniorenheims in Küpferling, Andreas Girdt, Wohnbereichsleiterin Martina Czerny und all den anderen Mitarbeitern im Heim.
    Der Einzug in das Küpferlinger Seniorenheim war für ihn auch eine große Entlastung: „Endlich, nach fast 20 Jahren, kann ich nun ruhig durchschlafen, weil ich weiß, meiner Rosi geht es gut.“

    Auch für das kaputte Fahrrad gab es eine Lösung. Die Fachstelle für pflegende Angehörige des Caritas-Zentrums Rosenheim konnte ein „Rollstuhlfahrrad“ organisieren. Der Clou dabei: Es verfügte über einen Elektromotor, der die Steigungen erheblich einfacher bewältigen ließ. Manwürde es nicht glauben, wenn man ihn sieht und mit ihm spricht, aber Horst Baur ist selbst schon 80 Jahre alt. So ging es weiter mit den beiden, über Stock und Stein, durch Täler auf die Höhen und wieder retour, mit dem Pflegeheim als Basisstation.

    Am 10. Juli feierte man hier noch gemeinsam den 60. Hochzeitstag des Ehepaars. Nur neun Tage später verstarb Rosina Baur im Alter von 84 Jahren. Zurück bleibt ein Horst Baur, der seine große Liebe verloren hat, die eine so große Lücke in seinem Leben hinterlässt. Oder doch nicht ganz: Denn so oft es nur geht, fährt er zum Baum nach Windshausen. Dort setzt er sich hin und ist wieder mit der Rosi zusammen. Und berichtet ihr und hört ihr zu.  nu

     

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  • Jeden Fund melden!

    13.08.2019 • Aktuelles, Landkreis Rosenheim, Nachrichten

    Der Asiatische Moschusbockkäfer (Aromia bungii) fliegt wieder

    Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) bittet um Mithilfe: Der Asiatische Moschusbockkäfer (Aromia bungii) fliegt wieder. Die Entwicklung seiner Larven im Holz ist abgeschlossen, sodass die wärmeliebenden Käfer aktuell schlüpfen. In Kolbermoor wurden in dieser Saison bereits neun Käfer entdeckt. Die Bürger sind aufgerufen, in der Quarantänezone Kolbermoor und Rosenheim sowie in Bad Aibling und Stephanskirchen ihre Steinobstgehölze auf Befall zu kontrollieren, auf fliegende Käfer zu achten und jeden Fund der LfL zu melden.
    Der Asiatische Moschusbockkäfer ist etwa 2,5 bis vier Zentimeter lang. Auffällig sind seine langen Fühler, der schwarze Kopf, der rote Halsschild und die schwarzen Flügeldecken. Die trägen Käfer sind leicht zu fangen, zum Beispiel in einem Marmeladenglas mit Löchern im Deckel, und dann gut zu fotografieren. Der Käfer befällt Gehölze der Gattung Prunus, das heißt vor allem Kirsch-, Pflaumen-, Zwetschgen-, Aprikosen-, Mirabellen- und Pfirsichbäume.

    Ebenso deren Kultur-, Zier- und Wildformen wie Zierkirsche, Blutpflaume, Mandel, Schlehe und das heimische Kriecherl. Nach der Eiablage am Baum schlüpfen die Larven, die sich für zwei bis drei Jahre ins Holz fressen und breite Gänge hinterlassen. Typische Befallssymptome sind rund zwölf Millimeter große Ausbohrlöcher und Bohrmehlauswurf an Stamm oder Ästen. Da folgende Käfergenerationen sich am selben Gehölz niederlassen, kommt es langfristig zu einer starken Schädigung bis zum Absterben des befallenen Gehölzes.

    Die LfL hat nach den Funden des Asiatischen Moschusbockkäfers im Jahr 2016 in Rosenheim und Kolbermoor gemäß den rechtlichen Vorgaben des Bundes und der EU eine Allgemeinverfügung über Maßnahmen zur Bekämpfung des Asiatischen Moschusbockkäfers erlassen. Bisher wurden etwa 180 befallene und befallsverdächtige Gehölze gefunden.

    Die Sammelstellen für Schnittgut von Gehölzen der Gattung Prunus aus der Quarantänezone sind für Kolbermoor und Bad Aibling der Wertstoffhof Kolbermoor in der Geigelsteinstraße 8, für Rosenheim der Wertstoffhof Rosenheim, Innlände 25 und für Stephanskirchen der Wertstoffhof Stephanskirchen in der Spielnstraße. Der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) ist von der Entsorgung in Sammelstellen ausgenommen.
    Beachten sollte man auch, dass eine Neuanpflanzung von Wirtspflanzengehölzen im Freiland in der Befallzone verboten ist. Die Befallzone kann man der Allgemeinverfügung der LfL www.LfL.bayern.de/aromia entnehmen. Informationen gibt es auch über die telefonische Hotline der LfL unter 01 74/7 98 15 93.

     

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  • Thema Technik

    13.08.2019 • Aktuelles, Kurznachrichten

    Die Handwerkskammer für München und Oberbayern bietet am Donnerstag, 29. August, im Bildungszentrum Rosenheim der Handwerkskammer, Klepperstraße 22, ihren Mitgliedsbetrieben sowie Existenzgründern einen kostenfreien Sprechtag zum Thema Technik.
    Eine vorherige Anmeldung unter Telefon 0 89/51 19-2 38 oder per E-Mail an rudolf.fischer@hwk-muenchen.de ist unbedingt erforderlich.

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