Aktuelle Entwicklungen zur Diagnostik und Therapie

24.09.2019 • Aktuelles, Nachrichten, Stadt Rosenheim

22. Rosenheimer viszeralmedizinisches Kolloquium

Prof. Dr. Stefan von Delius und Prof. Dr. Kai Nowak, Chefärzte der Inneren Medizin sowie der Chirurgie am Romed-Klinikum Rosenheim begrüßten rund 80 Zuhörer aus der Ärzteschaft, die sich über die wichtigsten Neuerungen in der Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen der Organe des Verdauungstraktes informierten. Die Entwicklung in der Viszeralmedizin schreitet schnell voran. Dies spiegelt sich auch in einer großen Zahl neuer Leitlinien wider. In der Veranstaltung wurden aktuelle Leitlinien von internen und externen Referenten präsentiert. In einem zweiten Block wurde zu Erkrankungen des Dickdarms, der Bauchspeicheldrüse, der Bauchgefäße und zu den Möglichkeiten des Ultraschalls bei Lebererkrankungen berichtet. Großes Interesse erfuhr ein Vortrag zur chronischen Verstopfung, der von Prof. Dr. Pehl präsentiert wurde. Neben bekannten Maßnahmen wie der Einnahme von Ballaststoffen und den klassischen Abführmitteln stehen hier inzwischen auch neue Medikamente, die den Darm aktivieren, zur Verfügung. Bei einem kleinen Imbiss diskutierten die Referenten und Gäste angeregt weiter und tauschten ihre Erfahrungen aus.

Großen Anklang fand der begleitende Endoskopie-Workshop am Vortag, der erstmalig dem Kolloquium vorausging und von der Endoskopie am Romed-Klinikum Rosenheim durchgeführt wurde. An der Veranstaltung nahmen Ärzte und Endoskopieassistenzpersonal teil und konnten ein Teamtraining absolvieren. An drei Stationen wurden verschiedene Aspekte der interventionellen Endoskopie zur ERCP (Eingriffe an den Gallenwegen), endoskopischen Blutstillung und Polypenabtragung an Trainingsmodellen unter Anleitung von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen geübt. Die Resonanz der Teilnehmer aus den Kliniken und Endoskopiepraxen war durchgehend sehr positiv, entsprechend ist eine erneute Durchführung des Workshops im kommenden Jahr geplant.

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