„Ärmel hoch gegen Blutkrebs“

28.03.2017 • Aktuelles, Kurznachrichten

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd und die Stiftung AKB rufen zur Typisierungsaktion am Donnerstag, 30. März, auf.

Ergreifen wir nicht den Polizeiberuf, um anderen Menschen zu helfen?“, diese Frage stellen Polizeipräsident Robert Kopp und Leitender Polizeidirektor Harald Pickert. Beide stehen für eine besondere Reihe von Typisierungsaktionen der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB), die zusammen mit dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd und der Freiwilligen Feuerwehr Penzberg durchgeführt werden.

Die Antwort ist für die beiden erfahrenen Polizisten natürlich klar: „Unter dem Motto ‚Ärmel hoch gegen Blutkrebs‘ wollen wir kollektiv ein Zeichen setzen und damit das uns entgegengebrachte Vertrauen seitens der Bevölkerung bestätigen!“

Sie rufen daher Kolleginnen und Kollegen, wie auch alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, sich typisieren zu lassen und so vielleicht einem Leukämiepatienten die Chance auf ein gesundes, neues Leben zu ermöglichen.

Mehr als 300 000 Freiwillige zählt die Typisierungskartei der AKB bereits. Sie alle tragen dazu bei, dass Blutkrebs immer häufiger geheilt werden kann. Trotzdem bleibt die aufwendige Suche nach einem passenden „genetischen Zwilling“ auch heute noch für jeden siebten Betroffenen ohne Erfolg. Deshalb rufen das Polizeipräsidium Oberbayern Süd und die Stiftung AKB zur Typisierungsaktion am Donnerstag, 30. März, von 10.30 bis 17 Uhr in der Hochschule Rosenheim, Hochschulstraße 1, auf.
Typisieren lassen kann sich jeder Freiwillige zwischen 17 und 45 Jahren, der gesund und in guter körperlicher Verfassung ist. Wer für eine Registrierung nicht infrage kommt aber dennoch helfen will, kann auch mit einer Geldspende eine nicht minder wichtige Unterstützung leisten. Jede einzelne Typisierung erfordert eine aufwendige molekulargenetische Laboranalyse und kostet die AKB 50 Euro.
Die Stiftung AKB, das Polizeipräsidium Oberbayern Süd und die Hochschule Rosenheim hoffen auf eine rege Beteiligung und viele neue potenzielle Lebensretter. Für den Ersten Polizeihauptkommissar Walter Degenhart, der den Anstoß zu Typisierungsaktionen gab und selber im Januar dieses Jahres Stammzellen spendete, steht fest: „Ich würde jederzeit wieder Stammzellen spenden! Leben retten kann so einfach sein.“

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