Der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen, Dr. Peter Miesbeck, Freundeskreis-Vorsitzender Heinz-Werner Bleyl, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Heidelore und Peter Dossler sowie VKR-Geschäftsführer Peter Lutz.

700 Mitglieder in sieben Jahren

23.06.2015 • Aktuelles, Kultur, Stadt Rosenheim

Erfolgsgeschichte des Freundeskreises Lokschuppen

Der Freundeskreis Lokschuppen schreibt Erfolgsgeschichte. Sieben Jahre nach der Gründung konnte der Vorsitzende Heinz-Werner Bleyl kürzlich das 700. Mitglied begrüßen.

Außergewöhnlich dabei: das Jubiläumsmitglied ist zehnköpfig – denn Peter und Heidelore Dossler aus Eggstätt schlossen sich gleich mit acht Enkelkindern dem Freundeskreis an. „Wir sind seit Jahren begeisterte Lokschuppen-Besucher“, erzählte Peter Dossler. „Und weil man mit der Mitgliedschaft eine Ausstellung so oft anschauen kann, wie man will, sind wir gleich mit unseren Enkeln beigetreten.“ Heinz-Werner Bleyl überreichte als herzliches Dankeschön für den Beitritt gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, dem Leiter des Ausstellungszentrums Dr. Peter Miesbeck und dem Geschäftsführer der Veranstaltungs + Kongress GmbH Peter Lutz einen Blumenstrauß und das Begleitbuch zur Ausstellung REGENWALD. Zu verdanken sind die zehn neuen Mitglieder Dosslers Tochter Viktoria Plank. Sie schenkte ihrem Vater die Familien-Jahreskarte zum 71. Geburtstag.

Ein tolles Geschenk, meinte auch Heinz-Werner Bleyl. „Wir ermöglichen mit unserer Familienmitgliedschaft, Kinder und Jugendliche an das Thema Kultur und Ausstellungen heranzuführen.“ Die Mitgliedschaft im Freundeskreis habe aber noch einen weiteren Vorteil: „Warteschlangen an der Kasse gibt es für unsere Mitglieder nicht. Sie können mit ihrem Ausweis gleich in die Ausstellung.“

Einen großen Nutzen kann der Lokschuppen selbst aus dem Freundeskreis ziehen. In nur sieben Jahren sammelte Bleyl durch Mitgliedsbeiträge und Spenden über 200 000 Euro, die den jeweiligen Ausstellungen zugute kommen. „Freundeskreise sind für Ausstellungshäuser sehr wichtig“, betonte Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer. „Denn Städte haben so vielfältige Aufgaben, dass sie für die Ausstellungshäuser nicht alles finanzieren können. Mit den Mitgliedsbeiträgen und Spenden kann der Lokschuppen seine Ausstellungen besser ausstatten und Projekte realisieren, die sonst nicht möglich wären.“

Peter und Heidelore Dossler werden jetzt noch häufiger in den Lokschuppen kommen. Darauf freuen sich jetzt schon ihre Enkel Linus, Paul, Helene, Pio, Pina, Nia, Clara und Paula. „Mit irgendeinem Enkel werden wir immer da sein“, meinte Peter Dossler schmunzelnd.

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