Die Reise führte das Ehepaar Därr auch nach Chile.

220 000 Kilometer mit dem Wohnmobil um die Erde

10.01.2017 • Aktuelles, Kultur, Lk Rosenheim

Benefizveranstaltung am 27. Januar zugunsten „Plan“

Die erfahrenen Expeditionsausrüster und Reisebuchautoren Erika und Klaus Därr bereisten auf ihrer fast sechs Jahre dauernden Weltumrundung 70 Länder auf fünf Kontinenten.
Am Freitag, 27. Januar, um 19 Uhr zeigen sie im Café-Restaurant Romanicum, Hochstraß 2 in Raubling, bei einer Benefizveranstaltung mit der Plan-Aktionsgruppe Rosenheim (www.plan-ag-ro.de) ihren neuen Film „Südamerika Teil 2: Von Quito entlang der Panamericana nach Feuerland und von Feuerland nach Venezuela“. Der Eintritt kostet sieben Euro (Abendkasse).

Die Weltreise führte zuerst über 63 000 km kreuz und quer durch Afrika bis Kapstadt. Hier wurde das zehn Tonnen schwere „Terra Cross“- Weltreisemobil, ein speziell für die Reise komplett umgebautes, fast sieben Meter langes und 3,5 Meter hohes MAN M 2000-Allradfahrzeug, nach Buenos Aires verschifft. Von dort ging es über Argentinien, Bolivien, Chile nach Quito in Ecuador. Über diesen Teil der Reise zeigte die Plan- Aktionsgruppe Rosenheim bereits zwei Filme. Jetzt konnten die Därrs den dritten Teil fertigstellen.

Er führt von Ecuador entlang des Pazifiks und den Anden (Peru, Chile, Argentinien) bis ins südliche Patagonien und nach Feuerland. Von dort ging die Tour auf der Straße weiter entlang der Ostküste Argentiniens auf die Halbinsel Valdez weiter nach Brasilien über Rio de Janeiro und der Transamazonica und per Schiff auf dem Amazonas nach Manaus. Auf der Straße durchquerten die Därrs die Urwaldregionen und die Gran Sabana im Süden Venezuelas bis an die Karibikküste bei Puerto Cabello, wo sie dann mit dem Schiff nach Panama übersetzten, um die Reise über Mittelamerika nach Nordamerika fortzusetzen.

Erika Därr, selbst Patin eines Patenkindes beim Kinderhilfswerk Plan, stiftet die Einnahmen des Filmabends dem Projekt „Wasser für Schulen und Gemeinden in Ghana“ von Plan. Es umfasst den Bau von insgesamt 20 Brunnen in enger Abstimmung mit den Gemeinden. Dazu gehören auch intensive Hygieneschulungen und die Ausbildung von Wasserkomitees für die Wartung und Instandhaltung der Anlagen. Die Rosenheimer Plan-Gruppe übernimmt die Finanzierung eines dieser Projekte.

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